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Stursberg verpasst knapp das Podest

Motorsport: Stursberg verpasst knapp das Podest
Mike Stursberg und sein Teamkollege Uwe Alzen fuhren mit dem Haribo-Mercedes Benz SLS AMG GT3 von Beginn an in der Spitzengruppe mit. Nach vier Stunden Renndauer fehlten 19 Sekunden zum dritten Platz. FOTO: Ufer
Remscheid. Beim achten Rennen der Langstreckenmeisterschaft wird der Wermelskirchener Vierter. Defekt stoppt die Fritzsches. Von Jörg Ufer

Mit dem besten Saisonergebnis für Mike Stursberg endete das achte Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Nach vier Stunden Renndistanz kam der Wermelskirchener auf den vierten Gesamtrang im Feld der 151 Starter. Bereits in der zweiten Runde stoppte ein defekter Turbolader die Siegesserie der Fritzsche-Brüder.

"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte Stursberg. "Schade, dass wir um 19 Sekunden das Podium verpasst haben. Das wäre dann noch die Krönung gewesen." Von Beginn an kämpften Stursberg und Teamkollege Uwe Alzen (Betzdorf) am Steuer des Haribo-Mercedes Benz SLS AMG GT3 in der Spitzengruppe mit. Das erklärte Ziel, ein Podestplatz, war jederzeit in Reichweite.

"Unterm Strich spielen viele Faktoren eine Rolle. Gerade auf der Nordschleife mit Code 60 an Unfallstellen kann man ganz schnell viel Zeit einbüßen. Manchmal hat man Glück, manchmal aber auch nicht", erklärte Stursberg, der mit seinem Team nach vier Stunden Renndauer auf den Sieger gerade einmal 1:20 Minuten verloren hatte.

Bei strahlendem Sonnenschein wollten Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche zusammen mit dem Finnen Hannu Luostarinen eigentlich erneut jubeln. Im Qualifying wurde mit dem TI-Tarvike Racing-Opel Astra OPC die Pole Postion der gleichnamigen Klasse nur um 0,7 Sekunden verpasst. Im Rennen lag Startfahrer Luostarinen auf dem zweiten Rang, ehe bereits in der zweiten Runde der Turbolader seinen Dienst quittierte. Das Trio hat zwar nun keine Chancen mehr in der Jahreswertung, führt aber weiter die Sonderwertung des Opel Astra-Cups an.

Bei den Produktionswagen bis 2500 ccm kamen Niklas Steinhaus (ACBL Remscheid), Christopher Rink (Frankfurt) und Danny Brink (Kühlsheim) mit dem Adrenalin-BMW 325i auf den vierten Platz von zehn Startern. Steinhaus, der eigentlich die Saison bereits beendet hatte, sprang kurzfristig ein. "Leider lief unser Motor nur im Notprogramm. Dadurch hatten wir weniger Leistung, aber mehr Spritverbrauch. Einmal bin ich auch mit leerem Tank liegengeblieben. Dafür ist Platz vier sogar noch gut", erklärte der Wermelskirchener.

Quelle: RP
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