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Die Talfahrt des SCK ist gestoppt

Neuss. Nach vier Spielen ist der SC Kapellen in der Liga noch ungeschlagen, hat dabei bereits gegen anerkannte Schwergewichte wie Velbert (1:1) und Meerbusch (3:2) gekickt. Auch wenn der junge Trainer Oliver Seibert im Erftstadion immer noch höchst kritisch beäugt wird, haben er und seine Mannschaft Kredit verdient. Immerhin ist es dem 33-Jährigen gelungen, einer in der Endphase der vergangenen Saison klinisch toten Truppe neues Leben einzuhauchen. Stark auch, wie er am Samstag, als die Emotionen nach dem Schlusspfiff im brisanten Duell mit dem von Ex-Trainer Toni Molina betreuten TSV Meerbusch doch noch überzukochen drohten - der aufgebrachte SCK-Keeper Christopher Möllering konnte vom Vorsitzenden Philip Breuer gerade noch von einer großen Eselei abgehalten werden -, seine Jungs zusammenbrachte und mit einigen klug gewählten Worten Druck aus dem Kessel nahm.

Sicher, in Kapellen ist schon besser Fußball gespielt worden, aber fürs Erste bleibt festzuhalten, dass die beängstigende Talfahrt des lange besten Fußballvereins im Rhein-Kreis Neuss gestoppt ist. Und das mit einem Team, mit dem sich die verwöhnten Zuschauer wieder identifizieren können. Die rotzfrechen Auftritte der in der Abwehrviererkette um Marcel Koch und David Dygacz auf den Außenbahnen eingesetzten Frischlinge Mark Schiffer und Kai Schröter machen einfach Spaß.

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dirk.sitterle@ngz-online.de

Quelle: NGZ
 
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