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Volleyball
DJK bejubelt 3:2-Sieg im Kellerduell

Rhein Kreis. Besser hätte das Jahr für die Oberliga-Volleyballer der DJK Rheinkraft Neuss nicht enden können: Mit 3:2 (25:15, 24:26, 25:23, 22:25, 15:12) setzte sich das Schlusslicht im Kellerduell beim SV Bayer Wuppertal durch, feierte damit den ersten Sieg seit dem 19. September und beendete seine Negativserie von sieben Niederlagen in Folge.

"Die Jungs waren alle total froh", resümierte DJK-Zuspieler Artem Schalaew nach dem Schlusspfiff, "die Freude über den Sieg überwiegt eindeutig den Verlust des einen Punktes, den wir abgegeben haben, weil wir nur im Tiebreak gewonnen haben." Dass die DJK nur zwei anstelle von drei Punkten einfuhr, lag vor allem an der Annahme. "Die war in den entscheidenden Phasen der beiden Sätze, die wir verloren haben, einfach zu wackelig. Da fällt es uns dann sehr schwer, Punkte zu machen", sagt Schalaew. Umso glücklicher waren die Neusser, dass nach zwei Stunden Spielzeit der zweite Saisonsieg unter Dach und Fach war und der Rückstand aufs rettende Ufer verringert werden konnte.

Über die volle Distanz mussten am letzten Spieltag des Jahres auch die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen gehen. Anders als bei den Neussern kam nach dem 3:2-Erfolg (23:25, 25:14, 25:22, 22:25, 15:12) gegen VV Humann Essen beim Tabellenführer aber nicht so richtig Freude auf: "Wir haben gerade noch mal rechtzeitig die Kurve bekommen", brachte es TSV-Coach Peter Fisher auf den Punkt, "allerdings bleibt es mir ein Rätsel, warum wir uns gegen schwächere Teams immer so schwertun. Lediglich im zweiten Satz haben wir so gespielt, wie ich es mir vorstelle." Größtes Problem des TSV war es wieder einmal, gegen ein abwehrstarkes Team mit dem Angriff zu punkten. "Dennoch bin ich mit der Ausbeute für das Jahr 2015 sehr zufrieden", sagte Fischer, "nach neun Siegen in zehn Spielen können wir beruhigt in die zweiwöchige Trainingspause gehen."

(HGi)
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