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Lokalsport
Eishockey: Neusser EV bleibt auch im dritten Spiel unbesiegt

Neuss. Was für eine Woche für den Neusser EV: Drei Partien innerhalb von fünf Tagen hatte ihm der Spielplan in der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West beschert, davon zwei gegen die Top-Teams aus Ratingen und Hamm. Und keines davon haben die Neusser verloren, zumindest nicht in der regulären Spielzeit.

Denn nach dem 4:3-Sieg in Hamm am Mittwoch und dem 4:2-Heimerfolg von Sonntag über die Ratinger Ice Aliens gabes am Sonntagabend bei den Dinslakener Kobras ein 2:2-Unentschieden. Wobei das anschließende Penaltyschießen beinahe erwartungsgemäß an die Gastgeber ging, denn ein solches hat der NEV in dieser Saison noch nicht für sich entscheiden können.

Doch trotz der Beinahe-Optimalausbeute von sieben Punkten aus drei Spielen konnten sich die Neusser nicht auf den zum Einzug in die Play-off-Runde berechtigenden vierten Tabellenplatz vorarbeiten, da Ratingen zwei Tage nach der Niederlage in Neuss überraschend auch gegen die Eisadler Dortmund verlor, die damit drei Punkte Vorsprung auf den NEV haben. Die Aliens büßten mit den zwei Schlappen in Folge die Tabellenführung an Hamm ein.

In Dinslaken gerieten die ohne Sascha Drehmann (nach Ablauf seiner Sperre am Finger verletzt) und Paul Gebel (beruflich verhindert) angetretenen Gäste nach neun Minuten durch Dominick Spazier ins Hintertreffen und hatten Glück, als Kamil Vavra vier Minuten später nur den Pfosten traf. Dominik Thum sorgte dann nach einer halben Stunde für den Ausgleich, als er den von der Bande zurückprallenden Puck versenkte. Vavra brachte die Kobras in der 44. Minute erneut in Front, als ihm ein von der Neusser Abwehr geblockter Schuss den Puck genau auf den Schläger servierte, doch nur fünf Minuten später gelang Max Bleyer auf Vorlage von Holger Schrills in Überzahl der Ausgleich, Der hatte bis zur Schlusssirene bestand, weil Pascal Rüwald Sekunden später nur die Latte traf und der NEV eine 5:3-Überzahl ungenutzt verstreichen ließ. Im Penaltyschießen vergaben Francesco Lahmer, Holger Schrills und Niklas Solder, ehe Jan Nekvinda den zuvor zwei Mal parierenden Ken Passmann zum 3:2 überwand.

(-vk)
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