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Lokalsport
Hemmerden fühlt sich wohl in Kämpferrolle

Rhein-Kreis. In der Frauen-Landesliga reist der SVH zum Lokalderby nach Rosellen. Weißenberg muss nach Hilgen.

Für die Frauen des SV Hemmerden wird Fußball in letzter Zeit eher gearbeitet. Das mag für die lange Zeit erfolgsverwöhnte Mannschaft zwar ungewohnt sein, klappte aber zuletzt in den Landesliga-Spitzenspielen bei Tusa Düsseldorf (1:1) und gegen Velbert (2:2) angesichts des Personalmangels ganz gut. Morgen erwartet der SVH beim SV Rosellen ebenfalls eine harte Partie.

"Ich erwarte da ein sehr kampfbetontes und enges Spiel", sagt Trainer Peter Compes vor dem Lokalduell. Dies sei seine Mannschaft nicht zwingend gewohnt: "Das Problem ist, dass man nicht nur spielerisch, sondern auch vom Kampf her dagegenhalten muss. Das ist alles Kopfsache." Bei den jüngsten beiden Unentschieden habe das gut funktioniert. Gegen Tabellenführer Velbert kam der Tabellenführer gleich zweimal von einem Rückstand zurück. Compes ist überzeugt: "Wir haben gezeigt, dass wir das mittlerweile auch können. Wenn wir es dann noch schaffen sollten, auch mit spielerischen Mitteln zu überzeugen, bin ich guter Dinge, dass wir in Rosellen drei Punkte mitnehmen können." Neben der Langzeitverletzten Julia Schenck fallen in den urlaubenden Sonja Deckers und Luisa Bender zwei weitere Spielerinnen aus, dafür kehrt die erfahrene Mareike Esser zurück.

Für Rosellen ist es das zweite Lokalduell in Folge, nachdem die Partie bei der SVG Weißenberg mit 2:4 verloren ging. Problem war auch dort die Defensive, die der SV einfach nicht in den Griff bekommen will. Mit bereits 22 erzielten Toren stellt Rosellen zwar den drittbesten Angriff der Liga, 22 Gegentore sind andererseits aber auch der drittschlechteste Wert.

Weißenberg ist ab 17 Uhr bei der TG Hilgen zu Gast und könnte dort, ähnlich wie Hemmerden, einen wichtigen Schritt auf dem Weg in die Spitzengruppe machen. Denn mit zehn Zählern liegt die SVG derzeit zwar nur auf Rang sieben und sechs Punkte hinter der Tabellenspitze, hat bei einem Spiel Rückstand auf die Konkurrenz aber alles in der eigenen Hand.

(pas-)
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