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Lokalsport
Landesliga: Nievenheim ist auf der Hut, Jüchen gewarnt

Rhein-Kreis. Gut gespielt und trotzdem hoch verloren - das war das Fazit des Fußball-Landesligisten VdS Nievenheim nach der 1:4-Niederlage gegen die Sportfreunde Baumberg. Anders soll es nun gegen den VfL Benrath laufen, einem Kontrahenten, der mit fünf Punkten in die Saison gestartet ist und damit auf einem Abstiegsplatz liegt.

Dies ist jedoch kein Grund, die Düsseldorfer zu unterschätzen, immerhin haben sie diese Saison auch schon Remscheid geschlagen - Konstanz ist also eher das Problem beim VfL. "Ich weiß, dass es eine kampfstarke Truppe ist. Da müssen wir gegenhalten", sagte Nievenheims Trainer Thomas Bahr. Offensichtlich ist die defensive Anfälligkeit der Benrather. Alleine in den vergangenen zwei Partien griff Keeper Pascal Pitzer zwölfmal hinter sich.

Beim VdS steht Alpay Kus nicht mehr im Kader. Er hat sich von seinem Fersensporn nicht richtig erholt und legt nun eine einjährige Pause ein. Bahr: "Wir haben in den vergangenen vier Partien lediglich eine Niederlage kassiert und wollen das Heimspiel natürlich gewinnen".

Der VfL Jüchen/Garzweiler ist mit vier Punkten aus den vergangenen zwei Partien in der Liga angekommen. Die nächste Chance, dies unter Beweis zu stellen, hat der VfL im Heimspiel gegen den ESC Rellinghausen - einer großen Unbekannten für Jüchen. Die Essener starteten gut in die Saison, auch wenn zuletzt gegen den SC Velbert mit 2:6 verloren wurde. "Wir wissen, dass es ein etablierter Landesligist ist, der schon seit Jahren in Essen eine gute Rolle spielt. Sie werden wohl am Ende zu den oberen sechs, sieben Teams gehören", prognostizierte Jüchens Coach "Dicky" Otten.

Eine große Stärke der Rellinghausener ist die Torgefährlichkeit aus allen Mannschaftsbereichen. Bisher brachten sieben unterschiedliche Akteure den Ball im Tor unter. Der gefährlichste Mann ist aktuell der mit Regionalligaerfahrung ausgestattete Felix Scheider mit vier Treffern. "Typisch für Rellinghausen ist, dass sie viele Tore produzieren, aber auch viele kassieren", so Otten, der weiterhin auf die gesperrten Mohamed Chaibi, Yannick Peltzer sowie Sebastian Muyres verzichten muss.

Für das Umschaltspiel des VfL könnten Trainersohn Frederic Otten sowie Alexander Wirtz mit ihrer Sprintgeschwindigkeit wichtig werden. Beide kamen zwar schon in der vergangenen Partie zum Einsatz, sind aber erst jetzt wieder voll bei Kräften.

(pr)
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