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Lokalsport
NEV plant Abschied aus dem Tabellenkeller

Neuss. Eishockey-Regionalligist aus Neuss sollte im Heimspiel gegen Soest und Sonntag in Dinslaken punkten.

Nach dem Tabellenstand zu urteilen, hat der Neusser EV in der Eishockey-Regionalliga an diesem Wochenende gute Chancen, sich von der Schlussposition weiter abzusetzen. Heute Abend im Heimspiel gegen die Soester EG und am Sonntag bei den Dinslakener Kobras. Doch Co-Trainer Daniel Benske warnt seine Youngster nach den überraschenden Siegen vom letzten Wochenende vor Leichtsinn.

Die Soester Bördeindianer, die als Siebte hinter dem NEV rangieren, spielen seit vergangener Saison in der Regionalliga - nicht schlecht - und behielten bislang gegen den Neusser EV stets die Oberhand. Im Hinspiel allerdings nur hauchdünn mit einem 7:6-Sieg nach Verlängerung. Damals war der Slowake Martin Juricek mit zusätzlich drei Treffern der Dreh- und Angelpunkt im Soester Angriff. Auf Neusser Seite war Tim Dohmen mit drei Treffern ebenso erfolgreich, aber er wird wegen des Halbfinales um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft der Kaarster Crash Eagles wahrscheinlich fehlen.

Keineswegs leichter wird das Match am Sonntag in Dinslaken für den NEV. Der alte Rivale liegt zwar noch auf dem letzten Platz, was aber vor allem damit zu erklären ist, dass die Kobras wegen eines Maschinenschadens in der Dinslakener Eishalle ohne Vorbereitung in die Saison starten mussten. Potenzial hat die Mannschaft genug, und inzwischen werden die Niederlagen der Kobras immer knapper. Ihren bislang einzigen Sieg feierte sie kürzlich mit 6:4 über die Soester EG. Das Hinspiel gewannen die Neusser überzeugend mit 8:3 - mit drei Toren von Matthew Schwehr. Das wollen die Kobras am Sonntag korrigieren. Dafür sollen die Routiniers, Kapitän Sven Linda, der Tscheche Michal Plichta und Kevin Wilson, sorgen.

Da Daniel Benske zuletzt nur noch fünf gelernte Stürmer zur Verfügung standen, musste er aus seiner Juniorenmannschaft (U19) drei Youngster hochziehen, die sich durchaus bewährten. Diese Talente könnten allerdings einen erfahrenen Stürmer mit Führungsqualitäten wie den 40-jährigen André Schroll gut gebrauchen. Doch der fällt wegen einer Knieverletzung länger aus.

(K.K.)
 
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