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Lokalsport
TSV-Volleyballerinnen sind heiß auf Fortuna Bonn

Dormagen. Alles andere als gut sind die Erinnerungen, die immer noch in den Köpfen der Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen herumspuken, wenn die Sprache auf das letzte Aufeinandertreffen mit Fortuna Bonn kommt: Ende April gab es in der Aufstiegsrelegation für den TSV eine 1:3-Niederlage, die den Bonnerinnen ein weiteres Jahr in der Regionalliga bescherte. Damals kamen die Dormagenerinnen überhaupt nicht mit der Annahme in der großen Halle zu recht, konnten deshalb bei weitem nicht ihr Leistungsvermögen zeigen.

Viel negativer in Erinnerung geblieben als die Niederlage ist allerdings das gegnerische Team. "Beste Freunde werden wir sicherlich nicht mehr", heißt es aus dem Dormagener Lager lakonisch, ohne genau ins Detail zu gehen. Auch deshalb sind die Chemiestädterinnen am Sonntag heiß, zu zeigen, dass sie als Nachrücker in der Regionalliga am richtigen Platz sind. Dafür hat der TSV unter der Woche intensiv im Training gearbeitet - hat versucht, nach der bitteren 1:3-Niederlage am Vorsonntag gegen den Detmolder TV etwas die Köpfe frei zu bekommen. "Ich habe viel Wert auf den Spaß und die Bewegung gelegt und die Mädels so gescheucht, dass sie gar keine Zeit hatten, lange Trübsal zu blasen", sagt Mannschaftskapitänin Hendrike Gierth, die TSV-Coach Peter Fischer bei den Trainingseinheiten vertreten hat.

Fischer wird auch am Sonntag beim Auswärtsspiel in Bonn fehlen, hat aber für adäquaten Ersatz gesorgt: Gerald Maronde, einst Nationaltrainer der Volleyballer Australiens und erfolgreicher Beachcoach, wird wie schon beim historischen Heimsieg gegen Union Lüdinghausen auf der Bank Platz nehmen. Er hatte sich in den Herbstferien ein Bild des Teams gemacht, die Mädels kennengelernt und weiß somit, worauf er sich einlässt.

Los geht es in der Bonner Hardtberghalle am Sonntag um 17 Uhr.

(HGi)
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