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Lokalsport
TVK ist heiß auf den nächsten Heimsieg

Lokalsport: TVK ist heiß auf den nächsten Heimsieg
Spiele wie das bevorstehende gegen Varel sind eigentlich wie gemacht für Akteure wie den flinken Linksaußen Max Zimmermann. Morgen wird es in der Waldsporthalle auch auf seine Tempogegenstöße ankommen. FOTO: g. salzburg
Korschenbroich. Gegen die HSG Varel-Friesland will der Korschenbroicher Drittligist morgen Abend 60 Minuten Tempohandball zeigen. Von Christos Pasvantis

Die Blaupause für einen Heimsieg gegen die HSG Varel-Friesland morgen in der Waldsporthalle (Anwurf 19.30 Uhr) hat der TV Korschenbroich selbst erstellt. Tritt er nämlich genauso bissig und kreativ auf wie beim 31:19 gegen Gummersbach II vor sechs Tagen an Ort und Stelle, steht einem Erfolg gegen die abwehrstarken Nordlichter wenig im Weg. "Eigentlich müssen wir einfach genau dort weitermachen", findet Ronny Rogawska, Trainer des Handball-Drittligisten.

Wobei das "einfach" in diesem Fall leichter gesagt als getan ist. Denn der Auftritt gegen Gummersbach war in Sachen aggressive Deckungsarbeit und Umschaltspiel zwar mustergültig, die talentierten, aber unerfahrenen Gäste erwiesen sich allerdings auch als dankbarer Gegner. "Varel macht es einem immer schwer. Das ist eine Mannschaft, die traditionell viel Wert auf die Deckung legt, im Gegensatz zu uns sehr groß ist und am Ende der Saison eigentlich immer eine der besten Abwehrreihen der Liga hat", sagt Rogawska, der daher den Fokus auf das Tempospiel legen will: "Unser Ziel muss es sein, Varel seine Stärke zu nehmen, in der geschlossenen Deckung zu stehen. Wenn wir warten, bis die sich sortiert haben, werden wir keine Chance haben. Wir müssen also wieder sehr offensiv und aggressiv verteidigen und unser Tempospiel durchsetzen."

Sieben Spieler im HSG-Kader messen 1,95 Meter oder mehr, im Angriff definieren sich die Niedersachsen vor allem durch ihre Rückraumshooter Malvin Patzack und Marek Mikeci, die zusammen im Schnitt zwölf und damit mehr als die Hälfte der Vareler Tore erzielen.

Fehlen werden neben Henrik Schiffmann (Kreuzbandriss, siehe Infokasten) wohl auch Gerrit Stassen, den muskuläre Probleme plagen, und Markus Neukirchen, der nach seiner Grippe noch nicht trainiert hat. Schiffmanns Rolle im rechten Rückraum wird der Coach wohl auf mehrere Schultern verteilen. Infrage kommen demnach Michel Mantsch, Max Schreiner und Justin Müller. Letzterer könnte die Rolle wohl am besten ausfüllen, der 19-jährige ist nach seinen zuletzt starken Leistungen als Spielmacher mit seiner Kreativität und Wendigkeit aber kaum aus der Zentrale wegzudenken. "Ich will Justin weiter in meinem Konzept haben. Man darf einen solchen Jungen eigentlich nicht auf Außen versauern lassen", findet Rogawska, der in einem Testspiel gegen den Oberligisten Borussia Mönchengladbach (32:29) am Dienstag gleich mehrere Varianten ausprobierte.

Ob ein Ersatz für Schiffmann geholt wird, sei hingegen weiterhin offen. "Es ist sehr, sehr schwer mit unseren Mitteln zu diesem Zeitpunkt einen geeigneten Linkshänder zu finden", sagt der Däne. Mit dem Wunschkandidaten habe der sportliche Leiter Kai Faltin unter der Woche Kontakt aufgenommen, sich aber eine Absage eingehandelt.

Quelle: NGZ
 
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