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Lokalsport
Volleyball: TSV dreht Spiel nach 0:2-Satzrückstand

Rhein Kreis. Sabine Fischer ist selbst Volleyballerinnen, deshalb ist sie für ihren Mann Peter Ansprechpartnerin Nummer eins, wenn es darum geht, Spiele zu analysieren. Deshalb hatte sie vor der Partie gegen den Hildener AT auch nur einen Wunsch an die Oberliga-Mädels des TSV Bayer Dormagen: "Kommt mit einem Sieg nach Hause, sonst hat Peter so einen großen Redebedarf." Und diesen Gefallen tat ihr der Spitzenreiter aus Dormagen dann auch: Mit 3:2 (23:25, 18:25, 25:18, 25:23, 15:9) setzte sich der TSV in Hilden durch, holte dabei einen 0:2-Satzrückstand auf. "In den ersten beiden Durchgängen waren wir überhaupt nicht auf dem Feld, haben die schlechteste Leistung der bisherigen Saison abgeliefert", resümierte Peter Fischer. Dösenöffner war zu Beginn des dritten Satzes eine Angabenserie von Nikola Richter, die den TSV mit 6:1 in Führung brachte. "Ab da war plötzlich das Selbstvertrauen wieder da", sagte Fischer. Ein Spaziergang wurde der Tiebreak-Sieg aber dennoch nicht: Zwar kam der TSV auf 1:2 in den Sätzen heran, und führte auch im vierten 7:0, doch dann schlugen die Hildenerinnen noch mal zurück, gingen mit 19:15 in Führung und waren beim 23:23 ganz nah dran am Sieg. Doch die Gäste holten sich den Satzausgleich und fuhren dann im Tiebreak souverän den Sieg ein.

Wenig positive Nachrichten gibt es unterdessen von den Oberliga-Herren der DJK Rheinkraft Neuss. Gegen den TVA Fischenich gab es eine 0:3-Niederlage (19:25, 17:25, 20:25), wobei Rheinkrafts verletzter Zuspieler Artem Schalaew urteilte: "Fischenich ist keine Übermannschaft, aber für uns war in der jetzigen Konstellation einfach nicht mehr drin". Somit bleiben die Neusser Tabellenletzter.

(HGi)
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