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Rommerskirchen
Frixheim: Schützen feiern mit König Fußball und König Wilfried

Rommerskirchen. Zahlreiche Delegationen befreundeter Vereine kamen zum Fest. Parade zum Abschluss des Schützenzuges ins Festzelt verlegt.

Verglichen mit vielen "Hitzeschlachten" der vergangenen Jahre konnte das Regiment der St. Sebastianus-Bruderschaft gestern Nachmittag seinen Festzug unter fast idealen Marschbedingungen abhalten. Die von Oberst Hans-Willi Kahm und seinem Adjutanten Markus Piepenburg angeführte 120-köpfige Truppe verstärkten zehn Gastzüge aus dem Gemeindegebiet. Neben der Rommerskirchener Artillerie waren die dortigen Schwarzen Husaren dabei: Die hatten diesmal noch einen besonderen Grund, mit von der Partie zu sein: König Wilfried Müller ist nämlich auch Mitglied des Rommerskirchener Husarenzugs. Den Abschluss des Festzugs bildete eine zackige Parade zu Ehren des seit 2000 zum zweiten Mal amtierenden Königspaars Wilfried und Ulrike Müller, die wegen einer Schauer allerdings im Festzelt abgenommen wurde. Gut besucht war am Samstagabend die Schützenparty, bei der die Besucher zunächst vom Elfmeter-Krimi der DFB-Elf bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Italien in Beschlag genommen wurden, ehe richtig gefeiert werden konnte.

Nach dem Festgottesdienst an der Segensstation konnte Präsident Matthias Schlömer gestern Vormittag zahlreiche Delegationen befreundeter Vereine willkommen heißen: Neben dem Nettesheimer Bezirkskönigspaar Kurt und Astrid Raab sowie Diözesan- und Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck war auch Georg Odenthal, "König der Könige" der drei St. Sebastianus-Bruderschaften aus Frixheim, Nettesheim-Butzheim und Anstel, mit von der Partie. Als neuer Jungschützenkönig trat Markus Heinrichs sein Amt an, neuer Schülerprinz ist Lukas Schüro. Das Silberne Verdienstkreuz ging an Klaus Günther, während die stellvertretende Brudermeisterin Ramona Kahm sich über den Fahnenschwenkerorden in Bronze freuen konnte.

In seinem Grußwort zum Fest beschäftigte sich Präsident Schlömer mit dem Thema Integration und verknüpfte es mit dem vom Papst ausgerufenen Jahr der Barmherzigkeit: In diesem "sollte es uns gelingen, Integration und Verständnis auch hier in unseren kleinen Gemeinden aufzubringen", betonte Schlömer.

(S.M.)
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