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Tennis
Zum Auftakt ein richtungsweisendes Duell gegen Oldenburg

Solingen. Morgen startet der Solinger TC in die einmonatige Saison in der 2. Tennis-Bundesliga. Los geht es in Widdert um 11 Uhr.

Trainer Karsten Saniter sieht seine Mannschaft stärker aufgestellt als im vergangenen Jahr. 2015 verhinderte der STC als Vorletzter nur so eben den Abstieg. Ein Schlüsselspiel in dieser Saison könnten die Klingenstädter gleich im ersten Duell haben. Der Oldenburger TeV ist zu Gast in Widdert.

Die Oldenburger sind ähnlich strukturiert wie die Solinger. Die Mannschaft spielt im Kern seit Jahren zusammen und holt nur selektiv einzelne Spieler hinzu. "Die Verstärkungen haben es aber in sich", weiß Saniter. Pedja Kristin (Serbien) und Maxime Chazal (Frankreich) sind an der Spitze gesetzt. Außerdem ist mit Jonas Merckx ein starker Belgier gekommen. "Und ganz gefährlich ist Florian Reynet", sagt der Coach. Der 1986 geborene Franzose spielt nicht mehr aktiv auf der Tour. "Aber die Erfahrung macht es dann aus in so einem Ligaspiel." Sollte Oldenburg mit all seinen Spitzenspielern auf der Kaderliste nach Solingen kommen, hätten die Gastgeber keine Chance. "Das wird aber nicht passieren", ist sich Saniter sicher. "Aber wenn sie uns unbedingt schlagen wollen, kommen sie etwas verstärkt. Wir dürfen nicht vergessen, dass sie uns letztes Jahr komplett ohne Ausländer besiegt haben." Die Deutschen im Team dürften gesetzt sein. Jonas König, Michel Dornbusch und Mattis Wetzel sind zu nennen. "Zudem haben sie mit Lasse Muscheites einen jungen Spieler im Kader, der aus Oldenburg kommt. Ich denke, dass es ein ähnlich verschworenes Team ist, wie wir es sind."

Der STC plant, mit einer starken Aufstellung ins Match zu gehen. Der Australier Maverick Banes wird das Spitzenspiel bestreiten. Dahinter tritt Gero Kretschmer gefolgt von Nick van der Meer an. "Zumindest ist das so geplant. Aber Nick hatte zuletzt ganz extreme Rückenprobleme. Ich hoffe, dass er spielen kann", sagt Saniter. Dahinter wird Nico Mertens auflaufen - an der vierten Position ist er in der Außenseiterrolle. "Das ist eine Riesen-Herausforderung für ihn", sagt Saniter. "Aber ich traue ihm das zu." An fünfter oder sechster Position läuft definitiv Patrick Elias auf. Der Rückkehrer ist bei Saniter gesetzt.

Den verbleibenden Startplatz lässt Saniter noch offen. Mats Rosenkranz, Marko Tesanovic und Till Wegner kommen dafür infrage. "Wenn Nick nicht spielen kann, treten zwei davon an." Für die abschließenden Doppel kommt auch ein Einsatz von Karlson Wegner in Frage. "Ich muss zugeben, dass die Doppel wieder eine große Wundertüte für mich sind", meint Saniter.

In der vergangenen Saison hat die Mannschaft diese recht schwach gespielt, was auch ein Grund für die etwas enttäuschende Abschlussplatzierung war.

(trd)
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