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Wermelskirchen
Trecker-Schau mit Riesen und Minis

Wermelskirchen: Trecker-Schau mit Riesen und Minis
250 Trecker fanden den Weg nach Wermelskirchen, um dem fachkundigen Publikum präsentiert zu werden. FOTO: Nico Hertgen
Wermelskirchen. Es ist immer wieder ein faszinierendes Spektakel, wenn die historischen Fendt-, Hanomag-, Porsche- oder Deutz-Traktoren mit lautem Geknatter durch Eipringhausen fahren. Am Wochenende feierte die Löschgruppe Eipringhausen der Freiwilligen Feuerwehr das Sommerfest mit Treckertreffen an der Wache und auf den Eipringhauser Feldern. Rund 250 Landmaschinen wurden präsentiert.

Für die Besucher gab es Großes zu bestaunen: Mit mannshohen Rädern und modernster Ausstattung war etwa der 380-PS-starke "Claas Xerion 3800" zu besichtigen. Die Treckerfreunde nennen das Gefährt "Hochsitz", als "Mini" hingegen bezeichneten sie den babyblauen "Eicher"-2-Zylinder-Diesel mit 30 PS aus dem Jahr 1967, der ebenfalls nach Eipringhausen gekommen war. Ältester Traktor im Reigen der Dieselrosse: ein "Deutz F1 11414" mit einem Zylinder und elf PS aus dem Jahr 1949. Sein stolzer Besitzer: Manfred Freund aus Wermelskirchen.

Bereits am Freitagnachmittag waren die ersten Trecker-Fans angekommen, mit Campern und Zelten. Vereine wie die Treckerfreunde Remscheid und Linderhausen waren der Einladung der Feuerwehr Eipringhausen genauso gefolgt wie eine Gruppe aus Kleve am Niederrhein.

Mit seinem Deutz-D25 kam Ralf Peters aus Buchholzen gefahren. Der 53-Jährige besitzt drei Traktoren und freute sich über die Geselligkeit unter Gleichgesinnten. "Es macht Spaß zu fachsimpeln und zu sehen, was andere wie machen", sagte er. Peters bestand übrigens die "Wippen-Prüfung". Hier galt es, mit dem Traktor so auf eine Holzkonstruktion zu fahren, dass diese mindestens zwei, drei Sekunden in der waagerechten Schwebe verweilt.

Max Lietzau und Christoph Behler vom Löschzug Eipringhausen, die das Sommerfest und den Treckertreff organisierten, freuten sich auch über den Besuch von befreundeten Feuerwehren. So beteiligten sich Wehrleute vom Löschzug 12 aus Gelsenkirchen-Buer-Mitte an Brand-Lösch-Übungen. Und auf Feldbetten in einer Scheune übernachtete eine Feuerwehr-Delegation aus Datteln. Von dort stammt Christoph Behler - heute ist der 50-Jährige der Zugführer für Dhünn, Eipringhausen und Halzenberg.

(sng)
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