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Wesel
Marketing-Idee: Werben mit dem Wesel-Echo

Wesel. Der Hamminkelner Heinz Breuer macht sich gern Gedanken über seine Heimatstadt Wesel und darüber, wie man sie nach vorn bringen kann. So sandte er jetzt einen launigen Antrag an Wesel-Marketing.

Darin listet er zunächst auf, was manche Besucher wohl mit Wesel verbinden. Die bedeutende Hansegeschichte im Mittelalter. Vielleicht auch Persönlichkeiten wie Peter Minuit, Konrad Duden oder Hermann Ludwig. "Wodurch Wesel aber nachweislich überall in Deutschland bekannt ist, ist der Echo-Fragesatz: Wie heißt der Bürgermeister von Wesel...? Esel!" schreibt Breuer. Die Esel hätten längst Einzug gehalten und seien mit den verschiedensten Motiven bemalt und geschmückt ein hervorragender Werbeträger für die Stadt. Wo aber bleibe der Fragesatz?

Breuers Tipp ist es nun, den Text im oberen Bereich der Bahnhofshalle mit einem Esel plastisch darzustellen. Das wäre ein werbewirksamer Gag, über den man spricht und den man weitergibt. "Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die drei A40-Brücken in Essen mit den Auszügen aus der Reportage des WM-Fußballendspiels von 1954: "aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen" - "Rahn schießt" - "Tor Tor Tor". Breuer schließt mit: "Wesel-Marketing - mach das Ding!"

(fws)
 
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