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Stadt Willich
Gelungener Auftakt zum 132. Schützenfest

"Beim Schützenfest in Willich wird das Miteinander deutlich" - Willichs Bürgermeister Josef Heyes kam traditionsgemäß am Freitagabend zum Fassanstich beim Start der Open Air-Veranstaltung in den Konrad Adenauer-Park. Willich sei während des Schützenfestes besonders herausgeputzt, lobte er - und dankte den Schützen ausdrücklich für eine Leistung: Sie hätten sich sehr in die Integration der Menschen, die als Flüchtlinge im Katharinen-Hospital leben, eingebracht.

Zum Open Air hatte der ASV besondere Gäste: Die Delegation aus der neuen Partnerstadt Smiltene (Lettland), die bis Samstag in Willich war, war mit Bürgermeister Gints Kukainis an der Spitze erst zur Kirmes-Eröffnung und dann in den Park gekommen. Sie konnten so eine der wichtigsten Traditionen in der Stadt direkt live erleben. Der Auftaktabend war ein Erfolg: rund 5000 Besucher im Park, gute Musik des DJ Demo-Teams, gute Akustik, viele Schützen beim Fackelzug, eine schön gespielte Serenade und ein buntes Klangfeuerwerk über dem Weiher - es fehlte nichts - und es blieb alles friedlich.

In der von Pfarrer Jürgen Lenzen am Samstag gehaltenen Schützenmesse erlebten die Mitglieder der St. Sebastianus Bruderschaft Willich einen besonderen Moment: Die Fahne der Bruderschaft, die diese 1975 anlässlich ihres 500-jährigen Bestehens erhalten hatte, war restauriert worden und wurde neu eingesegnet.

Der Samstagnachmittag brachte ein Highlight - die große Musikpräsentation. Im Mittelpunkt stand das Kurz-Konzert der "The Crossed Swords Pipes & Drums", die erstmals in Willich spielten - mit 45 Musikern und unter Führung des in Willich aus früheren Jahren gut bekannten Drum Majors Ian McGreechan. Die 2007 gegründete Formation war ursprünglich in Rheindahlen stationiert, hat beim NATO Music Festival in Mönchengladbach gespielt, ebenso mehrfach bei der Militär Musikshow, Spasskaya Bashnya in Moskau. Die Band besteht aus Musikern aus verschiedenen europäischen Ländern. Sie marschierte mit 17 Dudelsack-Spielern auf dem Markt auf - und bot mit der traditionellen schottischen Musik ein beeindruckendes Klang-Erlebnis - ebenso wie danach der von allen Formationen gemeinsam gespielte Marsch "Alte Kameraden". Die erste Parade vor König Klaus II. Caris verlief reibungslos - auch der veränderte Zugweg zum Abschluss (vom Markt über Peter-, Graben- und Burgstraße) funktionierte gut.

(djm)
 
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