| 00.00 Uhr

Max Lang: von England nach Los Angeles

Xanten. Rheinberg/Los Angeles Max Lang aus Rheinberg arbeitet seit Jahren in der Filmbranche. Nach dem Abitur am Amplonius-Gymnasium und seinem Studium hat er zunächst in England gelebt, in diesem Jahr ist er mit seiner amerikanischen Frau Suzanne und den gemeinsamen Kindern Lulu und Huckleberry in die USA gezogen. Lang war bereits zweimal für den "Oscar" nominiert", für die Animationsfilme "The Gruffelo" und "Room on the Broom". Die RP hat sich mit dem 34-Jährigen unterhalten.

Wo leben Sie jetzt genau mit Ihrer Familie?

Max lang Wir leben in einem kleinen Vorort im Osten von Los Angeles. Sehr beschaulich und ruhig, direkt bei den Bergen.

Seit wann?

Lang Wir sind im April 2015 von England nach Kalifornien gezogen.

Wie funktioniert so ein Umzug in die Staaten?

Lang Das geht alles per Container und Schiff. Es hat ungefähr zehn Wochen gedauert, bis unsere Sachen angekommen sind. Während wir auf unsere Sachen gewartet haben, sind wir bei Freunden untergekommen. Die lange Übergangsphase war allerdings ganz praktisch, da wir uns so ganz entspannt nach einer Wohnung umschauen konnten.

Können Sie etwas zu Ihrer Arbeit sagen? Woran arbeiten Sie?

Lang Ich führe gerade Regie bei einem animierten "TV Special" für "Nickelodeon". Nächstes Jahr Weihnachten soll es fertig sein. Mehr darf ich leider gerade nicht sagen.

Wie lebt man in den USA?

Lang Das Leben in Los Angeles ist sehr angenehm. Das Wetter hier in Kalifornien ist meistens gut und es gibt viele schöne Möglichkeiten, etwas mit der Familie zu unternehmen. Kulturell und politisch ist es aber schon ein ganz schöner Unterschied zu England oder Deutschland. Staatliche Unterstützung gibt es kaum.

Ein Job in der Traumfabrik Hollywood - ist für Sie ein Traum in Erfüllung gegangen?

Lang Das würde ich so nicht sagen. Es ist toll, hier professionelle Erfahrungen sammeln zu können. Animationsfilm ist hier eine wirkliche Industrie. Mit Gewerkschaft und allem, was dazu gehört. Eine hohe Konzentration von Talenten. An jeder Ecke werden tolle Projekte finanziert und produziert. Die Möglichkeiten scheinen hier wirklich unbegrenzt. Immer möchte ich hier aber nicht leben.

Wie verbringen Sie den Jahreswechsel?

Lang Ganz ruhig, zu Hause mit der Familie. Wahrscheinlich bleiben wir nicht mal bis Mitternacht auf.

UWE PLIEN FÜHRTE DAS INTERVIEW.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Max Lang: von England nach Los Angeles


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.