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Lokalsport
Dezimierte Budbergerinnen scheiden gegen Bocholt aus

Budberg. Frauenfußball-Niederrheinpokal: Die Mannschaft von Trainer Jürgen Raab verliert 0:1, geht aber erhobenen Hauptes vom Platz. Von Stefanie Kremers

Erhobenen Hauptes hat sich der SV Budberg aus dem Niederrheinpokal-Wettbewerb verabschiedet. Zuhause kassierte der Niederrheinligist gegen die höherklassige Borussia aus Bocholt mit einem 0:1 (0:0) die erste Saisonniederlage. "Wir brauchen den Kopf nicht hängen lassen", sagte Jürgen Raab unmittelbar nach Abpfiff. Schließlich hatte seine Mannschaft dem Regionalligisten eine ganze Menge abverlangt.

Und das, obwohl der Kader der Budbergerinnen personell arg gebeutelt war. Neben den Grimaldi-Schwestern, Melanie Kimpeler und der grippekranken Claudia vom Eyser meldeten sich auch Chantal Schmitz und Marie Schneider ab. Die erkältete Joana Zugehör hatte die gestrige Budberger Weihnachtsfeier sausen gelassen, um zwar angeschlagen, aber immerhin spielfähig auf dem Platz zu stehen. Julia Faupel und Nina Meyer waren in die Startelf gerückt. Nach fünf Wochen Verletzungspause (Bänderriss) biss auch Scarlett Hellfeier auf die Zähne und spielte 90 Minuten durch.

Die taktische Ausrichtung passte Raab der veränderten Personalauswahl entsprechend an. Anstatt im bewährten 4-2-3-1 stellte der Übungsleiter auf die defensiv sichere 4-4-2 -Variante um. Das sieht nicht schlecht aus", lautete das Zwischenfazit von Raab und seiner Co-Trainerin Nele Harting nach gut 30 gespielten Minuten. Die Gastgeberinnen ließen Bocholt kommen und das Spiel machen, hielten den Gegner jedoch auf Distanz zum Tor von SVB-Keeperin Kim Stawowy. Aus den wenigen Abschlüssen der Borussia resultierten seltene gefährliche Situationen. Fand die Borussia dann doch eine Lücke, war Stawowy zur Stelle. Die Torhüterin lieferte einen überzeugenden Auftritt.

Nach dem Seitenwechsel ließ die Ordnung des SVB phasenweise nach. So überraschte eine kurz ausgeführte Ecke und die anschließende scharfe Hereingabe die Budberger Verteidigung, und der Ball zappelte im Netz (68.). Den Gästen sah man beim Torjubel die Erleichterung an. Der Niederrheinligist steckte jedoch noch nicht auf. Nach einem "Trikotzieher" an Yvonne Wirtz führte Scarlett Hellfeier den Freistoß aus. Anstatt - wie gewohnt - den Kopf zu nehmen, ging Kathrin van Kampen mit dem Fuß zum Ball und verfehlte nur knapp. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Sarah Hake, die frei vorm vertändelte(87.).

SV Budberg: Stawowy, A. Hellfeier, van Kampen, Heinen, Wirtz, J. Zugehör, S. Hellfeier, Steffans (84. Peetz), Faupel (73. C. Zugehör), Meyer, Hake.

Quelle: RP
 
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