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München/Landhut
"Falsche Fünfziger"- Bande in Bayern gefasst

München/Landhut. Sehr gelb sehen diese falschen Fünfziger aus. Die Ränder sind schief geschnitten, teils ist sogar ein weißer Rand stehengeblieben. "Sie hätten sich wenigstens mehr Mühe geben können", sagte der Leiter des Sachgebietes Falschgeld beim Bayerischen Landeskriminalamt, Helmut Schäfer, über die beiden jungen mutmaßlichen Fälscher (21 und 23) aus dem Raum Landshut.

Die Qualität der von den beiden angefertigten falschen 50-Euro-Noten sei "sehr schlecht". Die beiden - bereits polizeilich bekannt - hätten mit der Fälscherei ihren Lebensunterhalt bestritten, sagte Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl. Da sie gewerbsmäßig gefälscht hätten, drohen ihnen mindestens zwei Jahre Haft. Bis in die Niederlande, Österreich und die Schweiz lieferten die jungen Männer das Falschgeld aus ihrer Garagenwerkstatt. Den Ermittlungen zufolge hatten sie erst im Dezember mit der Produktion begonnen.

Bundesbank und Bundeskriminalamt registrieren einen deutlichen Anstieg beim Falschgeld. Laut BKA wurden in Deutschland im Jahr 2014 rund 60.800 Falschgelddelikte polizeilich registriert.

(dpa)
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