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USA
US-Außenminister hat Angst vor Cyberspionage

US-Außenminister John Kerry hat Angst vor Cyberspionage
FOTO: dpa, Oliver Berg
Washington. US-Außenminister John Kerry ist überzeugt, dass Hacker aus Russland und China seine Email-Korrespondenz angezapft haben könnten. Solchen Attacken lägen im Bereich des Möglichen. Erst kürzlich wurden die Vereinigten Staaten Opfer eines groß angelegten Cyber-Angriffs.

Russland und China lesen nach Überzeugung von US-Außenminister John Kerry möglicherweise dessen E-Mail-Korrespondenz mit. Auf eine entsprechende Frage sagte Kerry am Dienstag im TV-Sender CBS, dies sei "sehr wahrscheinlich". Es liege "im Bereich des Möglichen" und es sei zudem bekannt, dass diese Länder in der jüngsten Vergangenheit "eine Reihe von US-Interessen angegriffen" hätten. Er schreibe seine E-Mails jedenfalls im Wissen um die Möglichkeit, dass sie mitgelesen werden könnten.

Cyberspionage sei ein wichtiges Thema zwischen den USA und China, führte Kerry aus. Auch beim Treffen von US-Präsident Barack Obama mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping im September in Washington werde es auf der Agenda stehen. "Wir leben leider in einer Welt, in der viele Länder, darunter die Chinesen und die Russen, immer wieder an Cyberattacken auf US-Interessen und die US-Regierung beteiligt waren", sagte der US-Außenminister CBS.

Viren, Würmer und Trojaner – Gefahren im Netz FOTO: ddp

Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass Hackern ein Angriff auf die Personalverwaltung der US-Regierung gelungen war. Medienberichten zufolge führt die Spur nach China. Peking weist die Verantwortung für den Angriff jedoch zurück.

(AFP)
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