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Schleswig-Holstein
Wirbel um "Schlampen-Vorwurf" im Wahlkampf

Wahl in Schleswig-Holstein 2017: Wirbel um "Schlampen-Vorwurf"
CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther weist die Vorwürfe entschieden zurück. FOTO: dpa, reh soe
Kiel. Ein "Schlampen-Vorwurf" im TV-Duell der Spitzenkandidaten sorgt für einen Aufreger im Endspurt des Wahlkampfes in Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt steht die Flensburger Genossin Gabriele Schwohn.

Gabriele Schwohn, Mitglied des Kreisvorstands der SPD-Flensburg, hatte am Dienstagabend als Zuschauerin des TV-Duells im Saal CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther vorgeworfen, sie als "Verdi-Schlampe" beschimpft zu haben. 

Günther wies dies vor laufender Kamera vehement zurück. Der NDR habe unmittelbar nach der Sendung im Internet klargestellt, "dass die Dame ihre Behauptung nicht belegen konnte", sagte CDU-Landesvize Tobias Koch.

Die Landes-CDU forderte am Mittwoch eine öffentliche Distanzierung von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und SPD-Landeschef Ralf Stegner.

Schwohn war am Mittwoch für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Laut CDU behielt sich Günther rechtliche Schritte vor. In dem nördlichsten Bundesland wird am 7. Mai ein neuer Landtag bestimmt. Es war das einzige TV-Duell Albigs und Günthers.

(dpa)
 
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