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Reaktionen auf das Referendum
Briten googeln Brexit-Folgen – und "irischer Pass"

Briten googeln Brexit-Folgen – und irischer Pass
So sahen die Google-Anfragen der Briten aus. FOTO: Screenshot Google News Lab
  • Brexit-Lager gewinnt Abstimmung mit 51,9 Prozent
  • England und Wales stimmen für den Brexit, Schottland und Irland dagegen
  • David Cameron will in drei Monaten zurücktreten
  • Kanzlerin Angela Merkel spricht von einem "Einschnitt für Europa"
  • Nigel Farage hat sich schon vom ersten Wahlversprechen distanziert
  • Der deutsche Aktienindex Dax verlor zwischenzeitig zehn Prozentpunkte 

Brexit – was bedeutet der Ausstieg Großbritanniens aus der EU eigentlich für die Briten? Dazu haben die Bewohner des Vereinigten Königreichs in der Nacht das Internet besonders häufig befragt. Die Frage stellten sich mit einem Plus von 250 Prozent in der Nacht viele Internet-Nutzer in Großbritannien auch erst, nachdem sich die Mehrheit für einen Brexit abzeichnete und nach Schließen der Wahllokale.

Gleichzeitig wurde auf einmal sechsmal häufiger nach "Gold kaufen" gesucht. Und doppelt so viele Nutzer wie zuvor informierten sich darüber, wie man Bürger der Republik Irland werden kann, die zur Europäischen Union gehört.

Vor der Stimmabgabe wurden laut Google News am häufigsten Fragen gestellt wie: "Wann ist das EU-Referendum?", "Was ist Brexit?" und "Wer kann beim Brexit-Referendum wählen?" Ab Mitternacht schossen die Suchanfragen bei Google für "Leave EU" (Verlassen der EU) deutlich in die Höhe und standen in der Nacht und am Morgen deutlich vor "Stay in EU" (Verbleib in der EU). 

In Deutschland wurden erst einmal grundsätzliche Fragen gegoogelt: "Was ist Brexit?" vor "Warum Brexit?". An dritter Stelle folgte laut Google-Trends "Was bedeutet der Brexit für Deutschland?".

Hier finden Sie unser Liveblog vom Brexit.

Mehr über den Brexit lesen Sie hier.

(dpa/Simone Nissen)
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