| 08.52 Uhr

Berlin
Kontroverse Reaktionen auf Schulz' Pläne

Berlin. Der "Zukunftsplan" von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz mit Investitionsvorgaben für den Staat und mehr Geld für Bildung polarisiert. Der Wirtschaftsrat der CDU warf ihm vor, mit alten Rezepten in Richtung Planwirtschaft zu marschieren. FDP-Chef Christian Lindner sagte, natürlich müsse mehr investiert werden: "Aber seine Investitionspflicht ist altes SPD-Denken." Die Linke lobte, Schulz habe die richtigen Schwerpunkte gesetzt - nur müsse der SPD-Chef auch verraten, wie er das alles bezahlen wolle.

Schulz hatte am Sonntag einen Zehn-Punkte-Plan für eine Modernisierung Deutschlands vorgelegt. Falls er Kanzler werde, wolle er eine Bildungsallianz schmieden, um die "Kleinstaaterei" und das Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern aufzulösen. Auch stellte er ein staatlich finanziertes "Chancenkonto" mit bis zu 20.000 Euro für jeden Arbeitnehmer vor, das zur Weiterbildung genutzt werden könne.

(dpa)
 
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