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Boxen
Weltmeister Huck dementiert Olympia-Pläne

Marco Huck - Ola Afolabi
Marco Huck - Ola Afolabi FOTO: dpa, gki wst
Berlin. Box-Weltmeister Marco Huck hat seine angeblichen Pläne für eine Teilnahme bei Olympia in Rio de Janeiro dementiert. "Die Schlagzeile war ebenso groß wie falsch", sagte der Cruisergewichtler im RTL-Interview: "Wenn ich von dem Traum eines jeden Sportlers spreche, an den Olympischen Spielen teilzunehmen und womöglich Gold zu holen, heißt das nicht gleich, dass ich eine Teilnahme anpeile."

Sein Trainingsrhythmus passe nicht zum Qualifikationsmodus, deswegen sei das keine Option.

Der Berliner Huck, der durch einen K.o.-Sieg über den Briten Ola Afolabi den WM-Titel im kleineren IBO-Verband gewonnen hatte, wird stattdessen vor dem Fernseher mit einem anderen deutschen Boxer mitfiebern. "Ich drücke David Graf, der sich in meiner Gewichtsklasse längst qualifiziert hat, im August ganz fest die Daumen", sagte Huck.

Auch Brähmer will nicht nach Rio

Neben Huck gab auch Jürgen Brähmer dem deutschen Verband für Rio einen Korb. "Es ist den Amateuren gegenüber, die sich jahrelang darauf vorbereitet haben, nicht in Ordnung, wenn sie auf einmal Profis vor die Nase gesetzt bekommen und sie sich noch einmal für die Olympischen Spiele qualifizieren müssen", sagte der WBA-Weltmeister. Der Halbschwergewichtler hält die Pläne des Weltverbandes AIBA, auch Profiboxer bei Olympia starten zu lassen, für einen "Schnellschuss".

Die AIBA will die Tür zu Olympia für Profiboxer öffnen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlangt von der AIBA eine Satzungsänderung, die auf einem außerordentlichen Kongress im Mai vorgenommen werden soll.

(old/sid)
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