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Boxen
Pacquiao liebäugelt mit Olympia-Start – Brähmer sagt ab

Fotos: Manny Pacquiao – Volksheld der Philippinen
Fotos: Manny Pacquiao – Volksheld der Philippinen FOTO: ap
Profibox-Rekordweltmeister Manny Pacquiao plant offenbar einen Start bei den Olympischen Sommerspielen im Sommer in Rio (05. bis 21. August).

"Es wäre eine Ehre für mich, mein Land bei den Olympischen Spielen zu vertreten", sagte der Philippino der Nachrichtenagentur AFP.

Der 37-Jährige sagte, er habe eine persönliche Einladung von Wu Ching-Kuo erhalten. Der taiwanesische Präsident des Amateurbox-Weltverbandes AIBA hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass in Rio erstmals bei Olympischen Spielen auch Profiboxer starten dürften.

Pacquiao ist weltweit einer der bekanntesten Profi-Boxer. In seinen 21 Jahren als Profi war er als einziger Boxer in acht Gewichtsklassen Champion. Im vergangenen Jahr verlor er das zum "Kampf des Jahrhunderts" stilisierte Duell gegen Floyd Mayweater. Am 9. April steigt Pacquiao in Las Vegas gegen WBO-Weltmeister Timothy Bradley (USA) in den Ring.

Brähmer lehnt Olympia-Angebot ab

Weltmeister Jürgen Brähmer will dagegen nicht zu den Olympischen Spielen. Der 37 Jahre alte WBA-Champion im Halbschwergewicht hat eine Anfrage des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) abgelehnt, an den Qualifikationskämpfen für Rio teilzunehmen.

"Das ist ein Schnellschuss. Da gibt es tausend ungeklärte Fragen", sagte der Schweriner am Mittwoch in seiner Heimatstadt. "Ich finde es unfair den Amateuren gegenüber, die sich jahrelang auf die Spiele vorbereiten und dann Profis vor die Nase gesetzt bekommen."

(areh/sid/dpa)
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