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Pinguine: Krippner zieht nach dem Fan-Hearing positives Fazit

Lokalsport: Pinguine: Krippner zieht nach dem Fan-Hearing positives Fazit
Karsten Krippner musste nach dem Fanhearing viele Fragen beantworten. FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Krefeld. Eishockey: Der neue Geschäftsführer wurde nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung mit Fragen und Anregungen bombardiert.

Auch nach dem offiziellen Ende des Fan-Hearings der Pinguine (die RP berichtete) herrschte am Donnerstagabend im Businessclub des KöPa reichlich Gesprächsbedarf. Viele Fans nahmen das Angebot der Verantwortlichen zu einer persönlichen Unterhaltung wahr. "Ich wurde mit Fragen und Anregungen förmlich bombardiert", sagte Karsten Krippner gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Vielfalt der Themen war groß. Die Rollstuhlfahrer erläuterten dem Geschäftsführer ihre Probleme, die nur in Verbindung mit den Verantwortlichen des KöPa zu lösen sind. Es ging auch um Stadionverbote, die abgelaufen sind, aber die Fans trotzdem nicht reingelassen werden.

Die Wünsche reichten von einem neuen Fan-T-Shirt bis hin zu einer früheren Einlasszeit bei den Heimspielen. "Das war eine sehr gute und sinnvolle Veranstaltung. Das müssen wir häufiger machen, zwar nicht alle vier Wochen, aber auch nicht erst wieder in drei Jahren", sagte Krippner, der hinterher von den Fans für seine ehrliche und verbindliche Art gelobt wurde. Heftig diskutiert wurde unter den Fans die drohende Erhöhung der Ticketpreise, die für Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz angesichts der ständig steigenden Kosten notwendig sind. Von "unverschämt" bis "für DEL-Eishockey zahle ich gerne etwas mehr" reichten die Kommentare. In der Mehrzahl waren sich die Anhänger allerdings einig, dass die Preiserhöhung durch zusätzliche Sponsorengelder verhindert werden soll. Durch den neuen Fernsehvertrag mit der "Telekom" könnten sich die Fans jetzt regelmäßiger gegen den Besuch im KöPa entscheiden, wenn sie noch mehr zur Kasse gebeten werden sollen. Ähnlich wie bei der Basketball-Bundesliga, können alle DEL-Spiele ab der neuen Saison bei "Telekom Entertain" live verfolgt werden. Alle Fans, die schon jetzt zu den 2,7 Millionen "Entertain-Kunden" in Deutschland zählen, zahlen keinen Euro zusätzlich. Das Abo für Eishockey dürfte pro Monag zwischen 10 und 20 Euro betragen.

Franz Fritzmeier zog nach seinem ersten Fan-Hearing in Krefeld ein positives Fazit: "Das war eine tolle Sache. Wenn man mehr miteinander spricht, versteht man auch mehr. Das müssen wir häufiger machen." Auf den Hinweis eines Fans, dass die Mannschaft unter Rick Adduono 1,25 Punkte pro Spiel holte und unter Fritzmeier nur 0,625 Punkte, sagte der neue Trainer: "Ich wünsche mir ab morgen drei Punkte pro Spiel. Ich werde mein Bestes tun, damit wir wieder alle mehr Spaß am Eishockey haben und gemeinsam bei der Ehrenrunde jubeln können."

(hgs)
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