1. Bundesliga 16/17
| 14.31 Uhr

Bayern München
Müller: "Ich setze mir nach oben nie Grenzen"

Fotos: Thomas Müller – Bayer, WM-Torjäger, Weltmeister
Fotos: Thomas Müller – Bayer, WM-Torjäger, Weltmeister FOTO: afp, desk
München. Weltmeister Thomas Müller von Rekordmeister Bayern München sieht nach den 20 Treffern in der vergangenen Bundesliga-Saison durchaus noch Steigerungspotenzial bei sich.

"Ich setze mir nach oben nie Grenzen. Am wichtigsten ist für mich aber der Team-Erfolg, weil ich dann in Ruhe schlafen kann", sagte der 26 Jahre alte Starspieler in der "Bild".

Dass sein Teamkollege Robert Lewandowski nun 30 Treffer oder mehr anvisiert und sogar Wetten im Teamkreis anbieten soll, nimmt Müller auf die humoristische Art: "Im Zweifelsfall dürfte ich ihm dann ja irgendwann nicht mehr auflegen, um nicht zu verlieren. Da wird sich jemand anderes finden. Um Lewy mache ich mir keine Sorgen (lacht). Er ist hungrig, trifft schon wieder gut. Robert wird auch diese Saison wieder viel treffen!"

Hocherfreut ist Müller über die Rückkehr von Weltmeister Mats Hummels von Borussia Dortmund nicht aus sportlichen Gründen, sondern der Abwehrchef verstärkt auch die Schafkopfrunde beim FC Bayern. "Deshalb ist das wirklich ein Highlight in der Transfer-Politik des Vereins. Mats war ein Volltreffer. Wir hatten im Bus schon sehr viel Spaß", berichtete Müller, WM-Torschützenkönig von 2010, flachsend.

Ancelotti hat mehr Nähe zu den Spielern

Die Unterschiede zwischen Ex-Trainer Pep Guardiola (jetzt Manchester City) und dem neuen Bayern-Chefcoach Carlo Ancelotti hat Müller schon festgestellt. "Ancelotti hat etwas mehr Nähe zu den Spielern", äußerte der Publikumsliebling, "Pep war schon so ein bisschen in seiner eigenen Welt, weil er den ganzen Tag überlegte: Wie kann ich den Spieler in einer Spielsituation noch zwei, drei Meter verschieben, um eine perfekte Lösung zu finden? Das war positiv verrückt."

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

FC Bayern München: Thomas Müller vergleicht Pep Guardiola und Carlo Ancelotti


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.