1. Bundesliga 17/18
| 14.03 Uhr

Zukunft in Dortmund
BVB will Weidenfell über Karriereende hinaus binden

Fotos: Roman Weidenfeller – Teufel, Borusse, Weltmeister
Fotos: Roman Weidenfeller – Teufel, Borusse, Weltmeister FOTO: dpa, Federico Gambarini
Dortmund. Weltmeister Roman Weidenfeller soll Borussia Dortmund auch nach dem Ende seiner Profikarriere erhalten bleiben. "Wir wachsen ständig und brauchen daher Leute, die eine große BVB-Vergangenheit haben und das auch nach außen rüberbringen können. Dafür ist Roman prädestiniert", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dem "Kicker".

Das sei allerdings "momentan nicht das Thema". "Erst einmal geht es darum, ob er weitermachen möchte", kommentierte Watzke.

Der Vertrag des 36 Jahre alten ehemaligen BVB-Stammkeepers Weidenfeller, der beim Revierklub derzeit nur die Nummer zwei hinter Roman Bürki ist, läuft zum Saisonende aus. Watzke geht davon aus, dass Weidenfeller noch nicht für den Fußball-Ruhestand bereit ist.

In Verhandlungen zwischen BVB-Sportdirektor Michael Zorc und dem dienstältesten Dortmunder Profi in der Winterpause soll eine Entscheidung fallen. "Dann sehen wir mal, was dabei herauskommt", sagte Watzke. Dem Vernehmen nach denken beide Seiten über eine Fortsetzung der Karriere um ein weiteres Jahr nach.

Lob für BVB-Trainer Tuchel

Lob gab es auch für Trainer Thomas Tuchel. Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit des BVB-Trainers. "Ich begleite ihn sogar mit absolut vorbehaltloser Zustimmung. Tuchel leistet eine überragende Arbeit, er ist sehr kreativ, was die Entwicklung neuer Spielformen angeht, und überrascht immer wieder damit, das er mit großem Erfolg wie bei Raphael Guerreiro neue und bislang ungeahnte Positionen für Spieler findet", sagte Rauball.

Der 69-Jährige, der auch Ligapräsident ist und sich am Sonntag in seinem Amt beim Bundesligisten zur Wiederwahl stellt, zeigt sich zudem begeistert von den Konzepten Tuchels abseits des Rasens.
"Die ernährungswissenschaftliche oder mentale Begleitung der Mannschaft. Und wenn ich sehe, dass der Trainer jetzt schon weitere vier Spieler eingesetzt hat, die aus unserer eigenen Jugend kommen, lacht mein Herz", erklärte Rauball.

Nach zehn Bundesliga-Spieltagen ist der BVB Tabellenfünfter mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern. Am Samstag empfangen die Dortmunder die Münchner zum Top-Spiel.

(lnw)
 
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