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Borussia Mönchengladbach
Torwart Mvogo und Torjäger Hoarau lassen Bern hoffen

Borussia Mönchengladbach: Aufpassen auf Mvogo und Hoarau
Yvon Mvogo ist Torwart der Schweizer U21-Nationalmannschaft. FOTO: dpa, gk asu sam
Mönchengladbach. Es war ein souveränes 6:0 im Pokal gegen den unterklassigen SC Veltheim, mit dem sich Young Boys Bern am Samstag auf das Play-off-Heimspiel zur Champions League gegen Borussia einstimmte. In der Liga will es für den letztjährigen Tabellenzweiten aber noch nicht so richtig laufen: Zwei Siege und zwei Niederlagen hat er bisher auf dem Konto.

Für Aufsehen sorgten die Young Boys dafür im Europapokal, als sie in der dritten Quali-Runde Schachtjor Donezk ausschalteten.

TAKTIK Im bisherigen Saisonverlauf ließ Trainer Adi Hütter seine Mannschaft zumeist im 4-4-2-System auflaufen. Beim 0:3 beim Topteam FC Basel wählte er jedoch die 3-4-3-Formation. Diese könnte auch gegen die Gladbacher eine Option sein. Denn Bern wird der spiel- und konterstarken Borussia sicherlich nicht ins offene Messer laufen wollen.

BESTE SPIELER Die Young Boys hoffen auf einen erneuten Glanztag ihres Torwarts. Yvon Mvogo sicherte Bern mit seinen Paraden im Elfmeterschießen gegen Donezk den Einzug in die Play-offs. Ein Leistungsträger ist zudem der groß gewachsene Torjäger Guillaume Hoarau, der in den vergangenen beiden Jahren 35 Ligatreffer für Bern erzielte. Sein Sturmpartner Yuya Kubo traf dafür gegen Donezk zweimal. Kapitän Steve van Bergen, ehemals Innenverteidiger bei Hertha BSC, fehlte indes zuletzt verletzt.

LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Ein Pflichtspiel gab es bislang noch nicht zwischen beiden Mannschaften, trotzdem kennen sich Borussia und Bern ganz gut, da sie erst Mitte Juli ein Testspiel beim Uhrencup gegeneinander bestritten und 3:3 spielten. Das folgende Elfemeterschießen entschieden die Gladbacher für sich.

STÄRKEN Bern zieht seine Zuversicht vor allem aus dem Play-off-Rückspiel gegen Donezk, als es ein 0:2 noch aufholte. Zudem sind die Young Boys bereits seit dem 23. Juli im Wettkampfmodus und haben schon sieben Pflichtspiele bestritten. In Denis Zakaria hat sich gegen Veltheim ein großes Mittelfeld-Talent der Schweizer nach Verletzungspause zurückgemeldet.

SCHWÄCHEN Vor allem in der nationalen Meisterschaft läuft es noch sehr durchwachsen. Es gab bereits ein 1:2 gegen den Abstiegskandidaten FC Lugano. Und im Topspiel in Basel konnten die Berner aus einer ordentlichen Vorstellung kein Kapital schlagen und unterlagen 0:3. Nur einmal blieb Bern an den ersten vier Spieltagen in der Schweizer Super League ohne Gegentor.

TRAINER Adi Hütter übernahm im vergangenen September die Young Boys und feierte mit ihnen die Vizemeisterschaft. Der 46-jährige Österreicher verlängerte daraufhin seinen Vertrag bis 2018.

THOMAS GRULKE

Quelle: RP
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