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Borussia Mönchengladbach
Brouwers' Plan: In Frankfurt punkten und verlängern

Roel Brouwers' Plan: In Frankfurt punkten und verlängern
Im Team: Roel Brouwers vertritt Martin Stranzl. FOTO: Wiechmann
Mönchengladbach. Der Verteidiger vertritt Abwehrchef Martin Stranzl souverän. Er hofft, dass seine Vertragsgespräche in Kürze ein gutes Ende finden. Von Karsten Kellermann

Roel Brouwers ist seit 2007 Borusse. Darum muss er seinem Arbeitgeber keine Nachweise mehr vorlegen über seine Qualitäten. "Bei Roel wissen wir, was wir an ihm haben. Er macht seine Sache ruhig und abgeklärt", sagte Sportdirektor Max Eberl nach dem 3:1 gegen Dortmund. Wie schon bei 1899 Hoffenheim und im Pokal in Bielefeld hatte Brouwers den verletzten Abwehrchef Martin Stranzl vertreten und einen guten Job gemacht. Wie gewohnt. Da Stranzl mindestens bis zum Spiel gegen Wolfsburg wegen des Ödems im Knie fehlen wird, dürfte Brouwers bis dahin gesetzt sein und sich somit zeigen können.

Dem langen Niederländer kommt das aktuell sehr entgegen. Denn er verhandelt mit Borussia über die Verlängerung seines bis Ende der Saison dotieren Vertrages. Und es scheint, als ob die Fans ein weiteres Jahr das langgezogene "Roooooooel" rufen dürfen, wenn der Schlaks auf dem Rasen steht. "Es wäre schön, wenn es klappt, dass ich noch ein Jahr hierbleiben kann", sagte Brouwers. Sein Plan für die nächsten Tage: Erst will er mit Borussia am Freitag in Frankfurt punkten, dann will er den Vertrag verlängern. "Es ist noch nichts unterschrieben. Aber ich hoffe, dass es diese oder nächste Woche passiert. Dadurch, dass wir ganz sicher wieder international spielen werden, ist die Chance größer geworden."

Max Eberl hatte zuletzt signalisiert, dass die Borussen nicht abgeneigt sind, weiter gemeinsame Sache mit Brouwers zu machen. Er klagt nie, wenn er in der zweiten Reihe steht, ist ein Teamplayer und vor allem ist er verlässlich. "Es ist wichtig, einen breiten Kader zu haben, um Verletzungen und Sperren wegstecken zu können", sagte Eberl. Anders als Filip Daems, der keine Rolle mehr in den Plänen von Trainer Lucien Favre spielt, würde Brouwers dann aber nicht nur ein passives Kadermitglied sein. "Wenn ich verlängere, will ich natürlich so viel wie möglich spielen, das ist das Ziel, wenn ich verlängere", sagte er.

Aktuell ist Brouwers gesetzt und wird daher am Freitag zu seinem 21. Pflichtspieleinsatz in dieser Saison kommen. Mit seinen 192 Zentimetern sorgt er für die nötige Höhe in der ansonsten mit vergleichsweise kleinen Spielern bestückten Gladbacher Viererkette. Auf die Duelle in der Luft wird es gegen die starke Frankfurter Offensive trotz des Ausfalls von Alexander Meier (Knieoperation) auch ankommen. "Die Spiele in Frankfurt sind immer schwierig", weiß Brouwers. Entscheidend sei, dass Gladbach an die starken Leistungen in Hoffenheim (4:1) und gegen Dortmund (3:1) anknüpfen könne. "Das würde bedeuten, dass wir uns vorne wieder viele Chancen erspielen und hinten wenig zulassen. Wenn uns das gelingt, dann können wir auch in Frankfurt etwas mitnehmen", erklärte Brouwers, wie der Erfolg geht. Er will wie gewohnt mit Ruhe und Verlässlichkeit dazu beitragen.

Quelle: RP
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