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Champions League
Arsenal droht erstes Aus in der Gruppenphase seit 16 Jahren

Fotos: Özil hält Arsenal auf Kurs
Fotos: Özil hält Arsenal auf Kurs FOTO: dpa, soe hpl
Piräus. Der FC Arsenal steht mit dem Rücken zur Wand, bei Angstgegner Olympiakos Piräus droht dem Klub der Weltmeister Mesut Özil und Per Mertesacker das erste Vorrunden-Aus in der Champions League seit 16 Jahren.

"Wir müssen da jetzt durch und Fakt ist, dass wir es in den eigenen Händen haben, das Ding noch zum Guten zu drehen. Letztendlich sind es doch genau diese Spiele, die diesen Wettbewerb ausmachen", sagte der zuletzt stark aufspielende Özil.

Das Team von Arsene Wenger muss beim äußerst heimstarken griechischen Rekordmeister allerdings eine 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen, ansonsten findet die K.o.-Runde in der Königsklasse ohne die Gunners statt. Der in der Premier League zum Spieler des Monats November gewählte Özil gibt sich trotz der schwierigen Ausgangslage vor der Begegnung am Mittwoch (20.45 Uhr/Live-Ticker) optimistisch.

"Wir müssen und wir werden über die Schmerzgrenze hinausgehen, denn in diesem Hexenkessel gewinnt keine Mannschaft einfach so im Vorbeigehen. Wir Spieler glauben an unsere Chance. Wir können uns aus eigener Kraft qualifizieren und sind nicht von anderen Mannschaften abhängig. Jetzt müssen wir endlich auch einen Auswärtsdreier holen", sagte Özil. Die bisherigen beiden Auswärtsspiele gingen bei Dinamo Zagreb (1:2) und beim deutschen Rekordmeister Bayern München (1:5) verloren.

"Wie ein Pokalfinale"

Eine weitere Statistik spricht ebenfalls gegen den 13-maligen englischen Meister. Drei Gastspiele absolvierte Arsenal bisher im Hexenkessel Karaiskakis-Stadion, im Dezember 2009, 2011 und 2012 ging man dreimal als Verlierer vom Platz. Joel Campbell schwört sein Team daher auf einen harten Kampf ein. "Es ist das wichtigste Spiel der bisherigen Saison. Es ist wie ein Pokalfinale", sagte der Stürmer.

Sollte Arsenal das 2:3 vom zweiten Spieltag nicht umbiegen und hinter den Bayern und Piräus nur Platz drei in der Gruppe F belegen, ginge es in der Europa League weiter. Doch daran verschwendet Wenger keinen Gedanken. "Die Lage ist positiv für uns, weil wir genau wissen, was wir zu tun haben", sagte der Franzose.

Piräus hat in den vergangenen Jahren allerdings reichlich Erfahrung auf höchster europäischer Ebene gesammelt. Die Griechen wollen zum fünften Mal das Achtelfinale der Königsklasse erreichen. Er erwarte ein schwieriges Spiel. Man habe jedoch zu Hause einen kleinen, aber wichtigen Vorteil, so Trainer Marco Silva, dessen Team in dieser Saison in der Champions League nur gegen die Bayern verloren hat.

(sid)
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