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Friedhelm Funkel
"Auf St. Pauli hätte man am liebsten ein Bier mitgetrunken"

Fortunas Friedhelm Funkel: "Auf St. Pauli hätte man am liebsten ein Bier mitgetrunken"
Fortunas Trainer Friedhelm Funkel (li.) und Peter Hermann erwarten auf St. Pauli eine schwere Aufgabe. FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf ist am Sonntag beim Tabellenletzten FC St. Pauli zu Gast (13.30 Uhr/Live-Ticker). Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Millerntor sprach Trainer Friedhelm Funkel über das Millerntor-Stadion, den angeschlagenen Gegner und Trainer-Kollege Ewald Lienen. Von Jan Dobrick
  • Das sagte Funkel über . . .

. . . den FC St. Pauli

"Die Mannschaft ist gefährlich, sie steht mit dem Rücken zur Wand. Sie hat kleine, quirlige Stürmer, die wir in den Griff kriegen müssen. Ich bewerte St. Pauli nicht nach dem unglücklichen Saisonstart, weil ich weiß, was das Team leisten kann. Für uns wird es eine schwere Aufgabe, am Millerntor etwas mitzunehmen. Das ist kein Selbstläufer. St. Pauli wird von der ersten Sekunde an versuchen, seine Negativserie zu beenden."

. . . das Stadion

"Das Millerntor-Stadion ist schon besonders. Früher musste man als Spieler noch durch die vollbesetzte Kneipe in die Kabine gehen. Auf St. Pauli hätte man am liebsten ein Bier mitgetrunken, aber das ging ja nicht. Die Atmosphäre war immer freundschaftlich. Das Millerntor zählt zu den Stadien, in die ich am liebsten fahre."

. . . Ewald Lienen

"Ich kenne ihn seit mehr als 35 Jahren, wir sind uns häufig begegnet. Ewald gehört zu den nettesten Kollegen, er kann gut mit Menschen umgehen, unser Verhältnis ist von Respekt geprägt. Es ist sehr gut, dass St. Pauli nicht vergessen hat, was er in der vergangenen Saison für den Verein geleistet hat."

. . . die Rückkehrer

"Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich wieder die Qual der Wahl. Mehrere Spieler, die zuletzt gefehlt haben, sind zurück. Oliver Fink und Marcel Sobottka kommen mit nach Hamburg. Auch Kaan Ayhan und Axel Bellinghausen sind dabei. Taylan Duman steht noch auf der Verletztenliste, Christian Gartner ist noch nicht so weit. Ich habe 22 Feldspieler zur Verfügung, der eine oder andere muss in Düsseldorf bleiben, da wird es Härtefälle geben. Alexander Madlung hat Rückenschmerzen und lässt sich jetzt erst einmal vom Chiropraktiker behandeln, dann sehen wir weiter."

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