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Fortuna-Trainer Funkel
"Für Romantik ist kein Platz"

Fortuna trainiert mit Bällen von Preußen Münster
Fortuna trainiert mit Bällen von Preußen Münster FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. In Rostock hat Fortuna Düsseldorf noch nie gewonnen. Das interessiert Friedhelm Funkel aber herzlich wenig. Der Trainer will im DFB-Pokal "so weit kommen, wie es geht", betont er am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor der Erstrunden-Partie.
  • Das sagt Funkel . . .

. . . über Hansa Rostock

"Wir haben eine schwere Aufgabe vor uns, denn wir treffen auf einen Gegner, der so ähnlich eingestellt ist, wie wir es gegen Stuttgart waren. Die Fans werden wie eine Eins hinter Hansa stehen. Außerdem haben die Hausherren mit Christian Brand einen guten Trainer, der als Spieler dazu beigetragen hat, dass ich mit Rostock bei Bayern München gewinnen konnte. Es wird ein Geduldsspiel."

. . . über die seine Zeit an der Ostsee

"Für Romantik ist kein Platz. Als ich dort Trainer war, ging die Autobahn nur bis nach Lübeck. Jetzt ist die Anreise ein bisschen angenehmer. Als Erich Rutemöller für die Hansa-Mannschaft verantwortlich war, gab es vermutlich nicht einmal Flutlicht."

. . . über den DFB-Pokal

"Der Pokal ist ein geiler Wettbewerb. Mit ein bisschen Losglück kann man weit kommen. Und wir wollen so weit kommen, wie es geht."

. . . über das Personal

"Ich ändere die Startelf nicht, weil es ein Pokalspiel ist. Ich tausche nur Spieler aus, wenn ich andere Ideen habe oder einem Akteur die Möglichkeit geben will, sich zu zeigen. Möglicherweise tut sich etwas auf ein oder zwei Positionen, aber nicht auf fünf oder sechs. Ich muss keinen Spieler zusätzlich motivieren. Ich war zweimal in Berlin, habe zweimal gegen die Bayern das Finale verloren. Der Weg dorthin war schön, das habe ich der Mannschaft vermittelt."

(jado)
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