| 15.18 Uhr

Fortuna Düsseldorf
Warten auf die konstante Fortuna

Bilder: Fortuna Düsseldorf bereitet sich auf Heidenheim vor
Bilder: Fortuna Düsseldorf bereitet sich auf Heidenheim vor FOTO: Falk Janning
Düsseldorf. Für Fortuna Düsseldorf steht die nächste Pflichtaufgabe bereits am Freitagnachmittag an. Gegen den 1. FC Heidenheim hoffen alle Beteiligten auf den ersten Liga-Erfolg. Trainer Frank Kramer warnt aber schon: Reibungslos wird es wohl nicht vonstattengehen. Von Christoffer Kleindienst

Drei Pflichtspiele, erst ein Sieg. Das ist die durchwachsene Bilanz der Fortuna in der jungen Saison. Gegen Viertligist Rot-Weiss Essen quälten sich die Düsseldorfer zum Pokalerfolg (3:1 nach Elfmeterschießen), gegen Paderborn verlor das Team nach gutem Start (1:2) und bei Union Berlin sicherte es sich das (verdiente) 1:1 in den Schlussminuten. Die Euphorie dank des Umbruchs nach der schwachen Rückrunde in der Spielzeit 13/14 ist bereits angeknackst. Trainer Kramer bleibt seiner Aussage, die er bereits in der Vorbereitung tätigte, allerdings treu: Ruhig bleiben, das Team muss sich finden. Es wird schon noch besser. 

Seine gewohnt kritische Haltung verliert er dabei allerdings nicht. Stattliche 47 Torschüsse gaben seine Schützlinge in den ersten drei Partien ab, zwei erzielte Tore sind da zu wenig. Ob Kramer Verbesserungen in den Offensivaktionen während der Trainingswoche gesehen habe, wurde er bei der Pressekonferenz vor dem Spiel in Heidenheim (18.30 Uhr, Live-Ticker) gefragt. "Es sah nicht gefestigt aus. Sagen wir es mal so", gab Kramer offen zu. Er erklärte aber auch: "Die Phasen, in denen wir effizienter werden, werden auch mehr. Aber es wird natürlich noch dauern." 

Jolitz: "Schon viele verschiedene Fortuna-Gesichter gesehen"

Geduld ist derzeit bei dem gemeinen Fortuna-Fan gefragter denn je. Zu komplex ist die Spielidee Kramers. "Auf die Spieler kommen während des Spiels ja auf einmal Sachen wie 'Was mache ich nach einem Ballverlust?' oder 'Wie aggressiv rücken wir nach?' auf. Da passiert es schonmal, dass man einen Fehler begeht. Gegen Essen haben wir zum Beispiel einfach zu langsam gespielt", so der Coach, der auch auf die fehlende Spielpraxis der Spieler verwies: "Wen ein Mathis Bolly gut drauf ist, dann sollte er eigentlich häufiger den Ball haben. Das muss er aber im besten Fall auch fordern. Da fehlt ihm einfach noch die Erfahrung."

Immerhin findet der Trainer auch positive Aspekte, die ihm bereits zu diesem Zeitpunkt keine Kopfschmerzen mehr bereiten: "Körperlich sind wir auf einem ganz guten Stand. Auch die Leidenschaft ist da. Das ist gut. Das ist auch wichtig, weil wir in Heidenheim gegenbeißen müssen." Einen "wuchtigen Fußball" erwarte der 43-Jährige, gegen eine Mannschaft, die sehr heimstark sei.  

Die Lösung, um den ersten Liga-Erfolg einzufahren ist denkbar simpel – zumindest hört es sich beim Fortuna-Trainer so an: "An den Sechzehnern haben wir bisher nicht gut agiert. Wir müssen unsere Chancen nun einfach auch nutzen und nicht so viele Chancen zulassen. Dazwischen ist eigentlich einiges gut gelaufen." Warten wir mal ab. 

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