2. Bundesliga 16/17 2. Bundesliga
| 13.03 Uhr

Drei Wochen nach dem "Handtor"
Küchenunfall – Andreasen muss unters Messer

Die kuriosesten Verletzungen der Fußballer
Die kuriosesten Verletzungen der Fußballer FOTO: dpa, gki hak
Hannover. Leon Andreasen, Profi von Hannover 96, ist am Samstag an der linken Hand operiert worden. Bei dem Eingriff musste eine tiefe Fleischwunde zwischen Daumen und Zeigefinger versorgt werden.

Das teilte der Klub am Sonntag mit. Der dänische Nationalspieler hatte sich zuvor zu Hause mit einem Messer verletzt, mit dem er ein großes Paket öffnen wollte. Durch die extrem scharfe Klinge erlitt Andreasen eine erhebliche Schnittverletzung, bei der auch eine Sehne in der linken Hand in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Nach der Operation wurde Andreasen von den behandelnden Ärzten eine Gipsschiene angepasst. Aufgrund der tiefen Schnittverletzung erhält er außerdem ein Antibiotikum. 96-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Axel Partenheimer informierte umgehend den Ärztestab der dänischen Nationalmannschaft über die Schwere der Verletzung von Leon Andreasen. Der 96-Profi war in der vergangenen Woche von Nationaltrainer Morten Olsen für die zwei Play-off-Spiele Dänemarks im Rahmen der EM-Qualifikation gegen Schweden nominiert worden.

Vor drei Wochen traf Andreasen in bester Volleyballermanier zum 1:0-Siegtreffer von Hannover 96 beim 1. FC Köln mit dem rechten Unterarm. Der Däne hatte daraufhin herbe Kritik einstecken müssen. Schiedsrichter Bastian Dankert hatte nach eigenen Angaben ebenso wie seine Assistenten nichts gesehen. Andreasen kam um eine Sperre herum.

(can)
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