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Insolvente Kaufhauskette
Zwölf Strauss-Filialen in NRW schließen

Das ist Strauss Innovation
Das ist Strauss Innovation FOTO: dpa, Martin Gerten
Essen. 22 Filialen der Kette Strauss Innovation werden zum 31. Januar 2016 schließen - darunter auch zwölf in Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind unter anderem Häuser in Düsseldorf, im Ruhrgebiet und in Wuppertal. 

Wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" am Samstag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, schließen vier Filialen im Ruhrgebiet sowie Läden in Düsseldorf und Wuppertal. Betroffen sind auch Filialen bei Berlin, in Dresden, Leipzig, Hamburg, Bremen, Frankfurt/Main und Stuttgart. Ein Sprecher des Unternehmens wollte dazu am Samstag auf Anfrage keine Stellung nehmen. Nach Informationen unserer Redaktion schließt auch die Filiale in der Grevenbroicher Innenstadt

Neuer Eigentümer von Strauss Innovation wird zu Wochenbeginn die Deutsche Mittelstandsholding (DMH). Sie hatte bereits Mitte Oktober angekündigt, etwa 50 der vorwiegend in Nordrhein-Westfalen angesiedelten 77 Filialen und mehr als die Hälfte der 1100 Mitarbeiter behalten zu wollen. Strauss Innovation hatte im Juni Insolvenz angemeldet.

Laut einer aktuellen Mitarbeiter-Information der Strauss-Geschäftsführung stehe nun fest, dass 22 Filialen nach Ablauf des Weihnachtsgeschäftes Ende Januar geschlossen würden, schrieb die "WAZ". Auch Filialen in Essen, Mülheim an der Ruhr, Bochum und in der Dortmunder Innenstadt seien darunter. Auch ein Logistik-Zentrum in Solingen mit 100 Mitarbeitern mache dicht. 55 Strauss-Filialen sollen weitergeführt und rund 650 Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden.

(jco/dpa)
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