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Fünf Dinge, die 2016 in Düsseldorf besser werden

Das wird dieses Jahr besser in Düsseldorf
Das wird dieses Jahr besser in Düsseldorf FOTO: RED
Düsseldorf. Was haben uns die Baustellen der Wehrhahn-Linie genervt, die meisten von ihnen verschwinden im neuen Jahr. Nicht die einzige gute Nachricht, auf die sich die Düsseldorfer freuen können. Wir haben eine Handvoll zusammengetragen. Von Christian Herrendorf, Denisa Richters und Uwe-Jens Ruhnau

Düsseldorf hat zuletzt fleißig am Ruf als Stauhauptstadt von NRW gearbeitet. Im Schatten der Großmaßnahmen sind jedoch andere Projekte vorangetrieben worden, darunter sehr positive wie die Sanierung des Aquazoos.

Nahverkehr Am 20. Februar startet die neue U-Bahn. Das bedeutet schon in der Theorie, also laut Fahrplan, dass die Düsseldorfer schneller ihre Ziele in Bilk, Stadtmitte oder Pempelfort erreichen. Faktisch sind die Lebenszeitgewinne voraussichtlich noch höher, da die Züge künftig nicht mehr auf der Friedrich- oder Schadowstraße mit im Stau stehen. Und noch ein Fortschritt bahnt sich 2016 an. In Rath sollen im Sommer die Arbeiten für die Verlängerung der Linie 701 beginnen, die dann voraussichtlich 2017 DEG- und Musik-Fans zum Dome transportiert. Ein bisschen Vorsicht in Sachen Optimismus ist bei diesem Dauerthema jedoch nicht unangebracht.

Diese Stars kommen 2016 nach Düsseldorf FOTO: Universal

Innenstadt Auf dem Gustaf-Gründgens-Platz gehen im kommenden Sommer die Bauarbeiten zwar erst los, dafür entspannt sich in der Nachbarschaft die Lage zusehends: Nach dem Start der Wehrhahn-Linie werden die Straßenbahngleise zwischen Jan-Wellem-Platz und Heinrich-Heine-Allee entfernt. Somit kann auch der nördliche Teil des Schadowplatzes neu gestaltet werden. Vorgesehen sind weitere Sitzmöglichkeiten und hellgrauer Granit als Bodenbelag. Der Corneliusplatz vor dem Kaufhof wird 2017 wieder in den alten Zustand gebracht - mit Begrünung, Magnolien und dem Schalenbrunnen in der Mitte. Auch rund um die Johanneskirche wird alles neu gestaltet. Zwischen den Schadow Arkaden und der Kirche entsteht ein beruhigter Bereich ohne Durchgangsverkehr, auf dem Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichberechtigt sind. Der neue Platz auf der erweiterten Tiefgarage der Arkaden wird mit Bäumen bepflanzt, außerdem wird ein Gastronomie-Pavillon gebaut.

Aquazoo Er ist das beliebteste Museum Düsseldorfs - doch seit mehr als zwei Jahren wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Zum 1. Oktober plant die Stadt die Wiedereröffnung, neun Monate später als ursprünglich vorgesehen. Schon im März soll die 18 Millionen Euro teure Sanierung abgeschlossen sein, für das Einrichten der Gehege und die Eingewöhnung der Tiere ist ein halbes Jahr veranschlagt. Erste Bewohner - die vier Kaimane Carlos, Umbria, Carla und Carmen - sind bereits im Juni 2015 wieder eingezogen. Der Aquazoo ist eine Kombination aus Tierpark und Museum. Die Sammlung geht auf den Apotheker Theodor Löbbecke zurück.

Das sind Düsseldorfs Bilder des Jahres 2015 FOTO: Bretz, Andreas

Urlaub Die Deutsche Bahn hatte eine der wunderbarsten Formen des Reisens aufgegeben: die Fahrt mit dem Autozug. Nun ist ein privater Anbieter eingestiegen und rettet die gepflegte Nostalgie auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Verona. Nach ersten Testläufen soll der Takt im neuen Jahr ausgeweitet werden. Zwischen Mai und September sind an 19 Terminen 38 Fahrten geplant. Weitere Strecken und mehr Touren sind nicht ausgeschlossen.

Kulturmeile Düsseldorf erfindet seine Innenstadt neu, aber: Die Lebensqualität der Landeshauptstadt ist ohne die gestiegene Lebensqualität in den Stadtteilen rund um die City nicht denkbar. Dafür stehen in erster Linie Unterbilk, Pempelfort und Flingern, wo sich in den vergangenen zehn Jahren die Kunstszene auf und rund um Acker- und Lindenstraße ausgebreitet hat. 2016 wird Gil Bronner seine Sammlung Philara an der Birkenstraße 47 präsentieren. In dem Hinterhof residiert bereits die Filmwerkstatt. Nur fünf Minuten von diesem neuen Museum hat der Privatinvestor Rolf Moritz Webeler am Worringer Platz die ehemalige Botschaft gekauft, in der früher das Capitol-Theater und dann das Bauhaus untergebracht waren. Hier könnte es eine Galerie geben sowie eine Probebühne fürs Schauspielhaus, später eine Bürgerbühne des neuen Intendanten.

Quelle: RP
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