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Düsseldorf
Geisel erwägt Opern-Neubau am alten Standort

Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) kann sich einen Neubau der Oper gut vorstellen - allerdings eher am heutigen Standort an der Heinrich-Heine-Allee.

"Wenn wir uns fragen, wie unsere Oper in 20 Jahren aussehen soll, dann sollte man am wenigsten an einen neuen Standort denken", sagte Geisel unserer Redaktion auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes. Ein Neubau der Oper sei für ihn dennoch eine Option. Mit Blick auf das im Krieg teilzerstörte und immer wieder baufällige Musiktheater meinte Geisel: "Murks bleibt Murks." Düsseldorf müsse raus aus dem "fix-and-repair-Modus" ("flicken und reparieren").

Hintergrund: Vor zehn Jahren waren schon einmal gut 30 Millionen Euro in das Opernhaus gesteckt worden. Aktuell geht es um eine Dachsanierung, Feuchtigkeit in den Wänden und möglicherweise eine Beeinträchtigung der Statik. Genaue Kostenkalkulationen stehen aus.

Die FDP, Teil der Ratskooperation aus SPD, Grünen und den Liberalen, hat eine neue Oper an der Kesselstraße im Medienhafen ins Gespräch gebracht. Dort sieht FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus auch die Möglichkeit, dass die derzeit beengte Oper sich adäquat weiterentwickeln kann.

(ujr)
 
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