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Heerdt
Heerdt wird zum Sportzentrum

Heerdt: Heerdt wird zum Sportzentrum
Andreas Spiertz (links) und Rolf Arand auf dem Multifunktions-Sportplatz mit dem Rebound-Ace-Belag. Er eignet sich für viele Sportarten. FOTO: Andreas Endermann
Heerdt. Die Vereine HTV und CfR Links sowie die Boulehalle bilden schon heute eine Einheit für Sport und Fitness an der Pariser Straße. Mit dem geplanten Hallenbad und Räumen für den TSV Jahn 05 entsteht dort ein attraktiver Sportstandort. Von Heide-Ines Willner

Nichts ist beim HTV mehr so, wie es einmal war. Der verwunschene Wald ist weg, das Dickicht und verschwiegene Ecken sind verschwunden. Und dort, wo früher der hässliche Bunker einen großen Schatten warf, sorgt nun die weiße Fassade des aus dem Bunker entwickelten Wohnprojekt "Papillon" für einen freundlichen Anstrich. Gegenüber an der Pariser Straße sind die ersten Wohnungen des Projekts "RKM 740" bezogen und noch in diesem Jahr soll der Bau des Wohnturms daneben beginnen. "Wir sind nun mitten in der Stadt, nicht mehr im Wald", sagt Vereinsvorsitzender Andreas Spiertz und ist froh darüber. Denn: Aus allen Gebäuden drumherum können die Bewohner auf den Tennisplatz blicken. "Wir warten und freuen uns auf die Neu-Heerdter. Das könnte unserem Verein weitere Mitglieder bringen."

Bis es aber soweit ist, wird zunächst alles für die 200 Mitglieder und ihre Gäste, die ab dem 24. April in die Sommer-Saison starten, getan. Alles ist vorbereitet, die vier Außenplätze und auch der Multifunktionsplatz mit seinem modernen "Rebound-Ace-Belag" auf dem Tennis, Basketball, Fußball gespielt und auch geturnt werden kann. Auf den ist der Verein besonders stolz, weil es in Düsseldorf nur zwei Plätze mit diesem Belag gibt, und weil der Verein dadurch mehrere Sportarten auf der Anlage anbieten kann.

Direkt daneben befindet sich das Beach-Volleyball-Feld mit seinem Sandbecken - und eine kleine Wiese, die keinen speziellen Zweck erfüllt. "Zum Grillen oder als Spielplatz für die Kinder könnte sie genutzt werden", so Spiertz. Ein Erdwall schützt das Fleckchen wie auch die gesamte Tennisanlage vor dem Lärm, der von der Brüsseler Straße herüberweht. Vize-Chef Rolf Arand: "Wir bekommen Ende des Jahres eine vier Meter hohe Lärmschutzwand, die auf den Wall gesetzt wird." Es werde merklich leiser werden.

Ersatz für den abgeholzten Wald, wenn auch in abgespeckter Version, wird es noch in diesem Frühjahr geben. "Ein Landschaftgärtner pflanzt 35 Bäume", sagt Spiertz und weist auf die bereits rotmarkierten Stellen entlang der Tennishalle hin. "Laubbäume, aber keine Pappeln", versichert er. Sträucher und Blumen werden auch zwischen Tennisplatz und dem Papillon-Wohngebäude gesetzt. Nicht etwa, um sich abzugrenzen, vielmehr soll die Grünzone zur Verschönerung beitragen. "Wir haben alle etwas davon." Außerdem werde es an dieser Stelle eine kleine Tür geben, die den Zugang vom und zum Wohngebäude ermögliche. Obwohl alles schon weit gediehen ist, um in die Saison starten zu können, wird in der Nähe des Clubhauses noch gebuddelt. Dort werden Tische und Bänke installiert und eine überdachte Ruhezone beziehungsweise Terrasse eingerichtet. Sie ist auch für die Schützen gedacht, die wenige Schritte weiter ihren Schießstand haben.

Neben der Saisoneröffnung denken Spiertz und Arand schon weiter. "In absehbarer Zeit wird es neben den Neubauten in Heerdt einen attraktiven Sportstandort geben." Die Vereine HTV und CfR bildeten mit der Boulehalle bereits heute eine Einheit. "Demnächst bekommen wir auch noch ein Hallenbad dazu."

Quelle: RP
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