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Niederkassel
Der neue Tonnenbauer kann von seiner Frau lernen

Niederkassel. Das gut gehütete Geheimnis ist gelüftet. Niels Maisch und Franzi Unzeitig sind das neue Tonnenbauernpaar des bodenständigen Niederkasseler Karnevalsvereins. Gestern wurden sie im Brauhaus Albrecht der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Name Maisch wird somit noch eine weitere Session in aller Munde sein, denn Tonnenbauer Niels ist mit Uasa Katharina Maisch verheiratet, die an der Seite von Ex-Tonnenbauer Christopher Moch erst am Freitag ihren Abschied vom närrischen Amt genommen hat. Nun also ist der Ehemann am Zuge und steht, ausgestattet mit Pritsche und Jauchekelle, in der Session 2016/17 an der Spitze des Dorfkarnevals und kann sich wertvolle Tipps direkt zuhause holen. Von Heide-Indes Willner

Niels Maisch, 1972 in Hannover geboren, ist Rechtsanwalt und wohnt seit 15 Jahren in Niederkassel. Vor sechs Jahren trat er in die Tonnengarde ein - seine Familie im Schlepptau. Denn die beiden zehn- und zwölfjährigen Töchter sind Tänzerinnen der Niederkasseler Tanzgarde. Das andere Hobby des neuen Bauern, der in seiner Jugend erfolgreicher Regattasegler war, ist der Sport - und der zieht sich dann auch wie ein roter Faden durch die neue närrische "Dorffamilie".

"Sport ist mein Lebenselixier", bestätigt nämlich auch Neu-Bäuerin Franzi und meint damit das Hockeyspiel. Das bekamen dann auch alle gestern bei der Vorstellung zu spüren, kam sie doch verspätet zum Termin. Denn: Sie musste erst aus Leverkusen anreisen, wo sie ein Spiel hatte, und dann flott die Sportkleidung mit dem Dirndl tauschen. Bereits als Sechsjährige hatte sie ihr erstes Hockeytraining und spielt heute beim RTHC in Leverkusen. Berufswunsch der 26-Jährigen: Lehrerin am Cecilien-Gymnasium.

Den Großen auf der Spur sind Phil Becker und Marielle Lederer - sind sind die neuen Kindertonnenbauern. Auch die beiden Gymnasiasten sind sportbegeistert. "Ich spiele Hockey im DHC", sagt Phil. "Und ich spiele Tennis, fahre Ski und mag Windsurfen", erklärt Marielle. Auch beim Berufswunsch liegen sie nahe beieinander: Er will Koch werden, sie Zuckerbäckerin.

Quelle: RP
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