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Bilanz des Blitzmarathons in Duisburg
Polizei redet Temposündern vor Ort ins Gewissen

Bilanz des Blitzmarathons in Duisburg: Polizei redet Temposündern vor Ort ins Gewissen
An 15 Kontrollstellen in Duisburg wurde die Geschwindigkeit der Autos gemessen. FOTO: dpa, ve tmk
Duisburg. Beim neunten Blitzmarathon hat die Duisburger Polizei am Donnerstag 6.675 Fahrzeuge kontrolliert. 265 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Gegen 27 Autofahrer erstattete die Polizei Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. 

Rund 30 Beamte waren an 15 Kontrollstellen in Duisburg im Einsatz und erwischten dabei einige Temposünder.  35 km/h zu schnell war ein Autofahrer auf der Wanheimerstraße in Wanheimerort bei erlaubten 50 km/h. Den Duisburger  erwarten jetzt ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.

Nicht nur Raser wurden bestraft

Auf der B 288 fiel ein Auto auf, welches anstelle bei Tempo 70 mit 101 km/h fuhr. An der Messstelle auf der Theodor-Heuss-Straße in Neumühl kontrollierten die Polizisten einen 62-jährigen Motorrollerfahrer, der mit 47 km/h zwar nicht zu schnell war aber keinen Führerschein für den Motorroller hatte. Die Polizisten erstatteten eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. 

Darüber hinaus waren zwei Fahrer nicht angeschnallt und fünf telefonierten mit dem Handy. Vor Ort sprachen Polizisten der Dienststelle für Verkehrsunfallprävention und Opferschutz mit den erwischten Verkehrsteilnehmer. Die Polizisten erläuterten anhand von konkret an den Kontrollstellen passierten Unfällen die Gefahren zu schnellen Fahrens. Alle zeigten sich bei den Gesprächen betroffen und einsichtig.

(tak)
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