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Duisburg
Nächste Runde fürs Riesenrad in der City

Impressionen vom Duisburger Weihnachtsmarkt
Impressionen vom Duisburger Weihnachtsmarkt FOTO: rpo, Urs Lamm
Duisburg. In zwei Wochen beginnt der 38. Duisburger Weihnachtsmarkt. Wie im vergangenen Jahr bleiben die Buden bis Silvester aufgebaut. Jedoch ein vergünstigtes Nahverkehrsticket soll es vorerst nicht geben. Von Julia Zuew

Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt laufen auf Hochtouren. Am Donnerstag, 19. November, findet die Eröffnung statt. Dieses Jahr ist unter anderem eine große Überraschung angekündigt - eine Almhütte soll zur Kulisse des Weihnachtsmarktes hinzukommen. Doch auch an Traditionen möchten die Veranstalter festhalten: So werden Riesenrad und Glühweinschiff wie immer auf der Meile ihren Platz haben. Zur Tradition könnte bald auch die Weihnachtsmarkt-Schneekugel werden: Diese geht nun in die zweite Runde und ist 2014 bei den Besuchern gut angekommen.

Gestern begann am Kuhtor der Aufbau der Eislaufbahn der Stadtwerke. Zwar sind mit etwa 20 Grad für dieses Wochenende weniger winterliche Temperaturen angekündigt. Auf einen rechtzeitigen Wintereinbruch hoffen alle Teilnehmenden trotzdem. Auf der Eislaufbahn soll eine große Wand mit einer winterlichen Schneelandschaft schon mal für frostige Atmosphäre sorgen. "Es tritt aber hoffentlich dann auch in der Realität irgendwann der Winter ein", sagte Peter Joppa, Geschäftsführer von FrischeKontor und Duisburg Marketing bei der Pressekonferenz. Wie im vergangenen Jahr werden auch diesmal Anmeldungen für Schulklassen möglich sein. Das Angebot sei 2014 gut angekommen. Der Weihnachtsmarkt wird wie gewohnt entlang der Königstraße, des Kuhtors, der Düsseldorfer Straße und am Münzplatz aufgebaut. "Wir haben hier keine Platzlage wie in anderen Städten", sagte Joppa. "Früher war man in Duisburg auch etwas traurig darüber." Mittlerweile sehe man es aber als Vorteil: "Wir haben zwar sehr viele Besucher, allerdings ist es nicht überfüllt, und auch Familien mit Kindern fühlen sich hier noch wohl." Grund dafür sei die lineare Anordnung der Buden, die für weniger Gedränge sorgt. Auch bei einer Besuchermasse von über zwei Millionen Menschen "sind die Bedingungen optimal", so Joppa.

Die Schneekugel zum Weihnachtsmarkt soll Tradition werden. FOTO: APR

Wie in den vergangenen zwei Jahren, wird auch dieses Jahr ein Bummel nach Weihnachten noch drin sein: Der Weihnachtsmarkt wird erst am 30. Dezember beendet und abgebaut. "Die Verlängerung wurde im vergangenen Jahr sehr gut angenommen, und wir möchten es auf jeden Fall weiterhin beibehalten", äußerte sich dazu Citymanagerin Dagmar Bungardt. "Für die Innenstadt ist die Weihnachtszeit die wichtigste Zeit im Jahr", fügte sie hinzu. "Und außerdem ist das so ungemütlich, wenn direkt am nächsten Tag nach Weihnachten überall abgebaut, geklopft und gehämmert wird." Viele hätten auch in den Tagen nach Weihnachten frei und dann Zeit, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern.

Eine weniger gute Nachricht überbrachte Helmut Schoofs, Sprecher der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) und der Stadtwerke: "Wir können leider nicht garantieren, dass es in diesem Jahr ein Weihnachtsmarkt-Ticket geben wird", teilte er mit. Grund dafür seien die Tarife des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). In den vergangenen Jahren gab es ein Ticket für die Preisstufe C, das Ticket kostete 13 Euro. Etwa 5500 Besucher ließen im vergangenen Jahr das Auto stehen und stiegen auf Bus und Bahn um. "Am Weihnachtsmarkt möchte man ja vielleicht zwei Glühwein trinken - und da wirds mit dem Auto eng", sagte Joppa. Allerdings "dreht die DVG an allen Rädern" und versuche ihr Bestes, noch ein Weihnachts-Angebot zu ermöglichen, berichtete Schoofs. Joppa: "Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben."

Duisburgs schöne Seiten FOTO: Rheinische Post
Quelle: RP
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