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Tischtennis
Vincent Kepser steigt in die NRW-Liga auf

Tischtennis: Vincent Kepser steigt in die NRW-Liga auf
Der Lohn für 17 Siege in 18 Spielen in der Landesliga: Vincent Kepser (Vordergrund) schlägt zukünftig in der NRW-Liga auf. Das Bild zeigt eine Szene aus einem Doppel mit seinem bisherigen Teamkollegen Peter Hendricks. FOTO: Stade
Kleve. Die Tischtennis-Herren der TTVg. Weiß-Rot-Weiß Kleve blicken auf eine starke Halbserie in der neu geschaffenen NRW-Liga zurück. In der Rückserie erhält das Team mit Vincent Kepser ein neues Gesicht. Von Liza-Marie Siegmund

Nachdem wir zuletzt eine Halbjahresbilanz der beiden hochklassigsten Tischtennis-Damenmannschaften aus dem Klever Land gezogen hatten, sollen diesmal die Männer im Mittelpunkt stehen. Das klassenhöchste Team stellt auch für diesen Bereich die TTVg. Weiß-Rot-Weiß Kleve, die als Aufsteiger gewissermaßen zu den Gründungsmitgliedern der neu geschaffenen NRW-Liga gehört.

Gegenüber dem Aufstiegsjahr gingen die WRW-Herren in nahezu unveränderter Aufstellung an die Tische. Sie wollten in der neuen Ligaumgebung zunächst kleine Brötchen backen. Und so gaben sie das Ziel aus, so schnell wie möglich auf so viele Punkte zu kommen, dass die Abstiegsplätze kein Thema sein würden. Doch die Zielsetzung änderte sich dann schneller als gedacht: Nach drei Spieltagen stand das Klever Team ungeschlagen an der Spitze und behauptete bis heute einen Platz unter den ersten drei Mannschaften. Und da will man verständlicherweise nun bleiben. "Uns gefällt die Position. Wir liegen in Schlagdistanz zum Tabellenersten und wollen auch in den jetzt anstehenden Begegnungen die Gegner ärgern", erklärt WRW-Mannschaftsführer Jens Roeloffs, der die Liga insgesamt für sehr ausgeglichen hält. "Wir sind schon froh, dass wir uns bisher so gut behaupten konnten. Denn in der NRW-Liga kann nahezu jede Mannschaft jede andere schlagen."

Nach der ersten Halbserie darf man behaupten, dass die Schwanenstädter mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden. Dem widersprechen auch die Aktiven von Weiß-Rot-Weiß nicht. "Wir lehnen uns sicher nicht zu weit aus dem Fenster, wenn wir das feststellen. Im Gegenteil: Es wäre toll, wenn wir noch einen Platz gut machen könnten. Um ganz nach oben zu kommen, dürfte es wohl nicht reichen."

Roeloffs glaubt, dass der aktuelle Spitzenreiter SV Union Velbert II den ersten Rang nicht mehr abgeben wird. "Velbert hat sich zur Rückrunde sogar noch einmal verstärkt und will unbedingt in die Oberliga aufsteigen." Dem Team, das derzeit 18:4-Punkte aufweist, waren die Klever im ersten Vergleich mit 6:9 unterlegen. Auf Platz zwei, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt, rangiert derzeit Aufsteiger TuS Rheinberg, der es auf 16:6-Zähler bringt, ehe Kleve mit 15:7-Punkten folgt.

Wenngleich eine Revanche gegen Velbert nicht im Bereich des Möglichen zu liegen scheint, hofft Roeloffs dennoch, mindestens eine der beiden anderen Niederlagen der Hinrunde im zweiten Vergleich in einen Sieg verwandeln zu können. "Die Pleiten gegen den VfB Kirchhellen (7:9) und MTG Horst (5:9) waren nicht unbedingt notwendig." Gegen Kirchhellen mussten die Klever allerdings auf ihre Nummer zwei Hiroshi Kittenberger verzichten. "Dass wir gegen Velbert verlieren und gegen Rheinberg ein Unentschieden erreichen, war in Ordnung. Von daher hoffe ich, dass wir die Duelle mit Kirchhellen oder Horst vielleicht erfolgreicher gestalten."

Eine personelle Veränderung wird es zur Rückrunde im Klever Team geben. Für die bisherige Nummer sechs Martin Gorczynski (6:9-Bilanz) rückt Vincent Kepser aus der Reserve in die erste Mannschaft auf. Kepser hat bereits gegen Kirchhellen ausgeholfen und kam in diesem Einsatz auf eine 1:1-Bilanz. Im mittleren Paarkreuz der Landesliga war er unterfordert. 17 Siegen stand nur eine Niederlage gegenüber. Kepser hatte großen Anteil daran, dass die zweite Mannschaft der TTVg. WRW Kleve auf Meisterschaftskurs liegt. "Vincent wird für seine starke Entwicklung in der Landesliga belohnt. Wenn er im Training weiter so fleißig an sich arbeitet, traue ich ihm auch in der NRW-Liga eine positive Bilanz zu."

Eine erste Beweismöglichkeit dazu gibt es am Samstagabend. Dann nämlich gastiert er mit seiner neuen Mannschaft zum Rückrundenstart beim TSV Marl-Hüls.

Quelle: RP
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