| 13.40 Uhr

Sicherheitskonzept zum Kölner Karneval
"Gehen weiterhin von einer abstrakt hohen Gefährdungslage aus"

Karneval in Köln: Protokoll zur PK mit Henriette Reker und Jürgen Mathies
Der Zugleiter des Rosenmontagszuges, Christoph Kuckelkorn, Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Jürgen Mathies auf der Pressekonferenz. FOTO: dpa, obe fdt
Köln. Die Stadt Köln hat am Mittag ihr Sicherheitskonzept für den Karneval vorgestellt. Es ist eine Konsequenz aus den sexuellen Übergriffen auf Frauen an Silvester. "Wir werden auch in diesem Jahr nicht ausschließen können, dass es zu solchen Straftaten kommen kann", sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies allerdings. Die Pressekonferenz im Protokoll. Von Ludwig Krause

  • 2/1/16 12:38 PM
    Die Pressekonferenz ist beendet.
  • 2/1/16 12:34 PM
    Bei den Menschen, die ein Bereichsverbot erhalten haben, handelt es sich nicht um Verdächtige aus der Silvesternacht. Die Ermittlung dort würden noch laufen.
  • 2/1/16 12:31 PM
    Der Dom ist mit dem Hauptbahnhof einer der Schwerpunkte, sagt Guido Kahlen. Er stehe besonders im Fokus.
  • 2/1/16 12:29 PM
    Der erste Teil der Pressekonferenz ist beendet. Nun geht es an die Fragen von den Rängen. Die Bundespolizei hat sich kurzfristig entschuldigen lassen, heißt es auf Nachfrage.
  • 2/1/16 12:26 PM
    Eines wird deutlich: Alle beteiligten Abteilungen und Organisationen werden personell aufrüsten. Von der Polizei bis zu den Abfallwirtschaftsbetrieben. Und alle seien als Ansprechpartner da.
  • 2/1/16 12:22 PM
    Am Ende von Weiberfastnacht wird man 1000 Menschen transportiert haben, 250 Personen werden vor Ort ambulante Hilfe erhalten haben, sagt Johannes Feyrer von der Feuerwehr. Das sei seit Jahren die Situation. „Wir sind in Köln gut dafür eingestellt.“ 865 Kräfte sind im Einsatz, etwa die Hälfte ehrenamtlich.
  • 2/1/16 12:18 PM
    Peter Hofmann, Kölner Verkehrsbetriebe: „Wollen gemeinsam dafür sorgen, dass Köln ein friedliches und unbeschwertes Karneval erleben kann.“ 650 Mitarbeiter über sechs Tage hinweg sollen dafür sorgen. 30 mehr als in den vergangenen Jahren. Dazu kommen 150 Mitarbeiter der Betriebsaufsicht.
  • 2/1/16 12:16 PM
    Auch von Seiten der Verkehrsbetriebe soll an allen Bahnsteigen das Personal aufgestockt werden. Sowohl im Service- als auch im Sicherheitsbereich.
  • 2/1/16 12:12 PM
    Die Kommunikationspunkte seien vervielfacht worden, sagt Kuckelkorn. Es gebe über 200 Stellen ausgerüstet mit Funk und Mobilfunk. Im laufenden Zug, am Zugwegrand und an den Tribünen. Ein Monitoringsystem in Echtzeit in der Leitstelle sorge dafür, dass GPS-Daten der Zugwagen jederzeit übertragen werden.
  • 2/1/16 12:09 PM
    Ganz Köln feiere, sagt Christoph Kuckelkorn vom Festkomitee Kölner Karneval. „Wir sind mittendrin.“ Die Säle seien alle voll, die Gastronomen freuten sich über großen Zuspruch.
  • 2/1/16 12:05 PM
    Ordnungsamtsleiter Guido Kahlen: „Ich hoffe, dass wir mit diesen Maßnahmen den Schaden wieder gutmachen, den das Sicherheitsgefühl an den Silvestertagen genommen hat.“
  • 2/1/16 12:03 PM
    Experten stehen Frauen, die schnelle Hilfe benötigen, jederzeit zur Verfügung. Die Liste der Organisationen, die sich beteiligen, hat sich nochmal vergrößert. Von der Diakonie bis zum Opferschutz der Polizei.
  • 2/1/16 12:01 PM
    Auch das macht Guido Kahlen deutlich: Wildpinklern soll der Kampf angesagt werden. Mit Bußgeldverfahren müssen Ordnungskräfte nur noch die Personalien der Übeltäter feststellen. Dadurch seien in den vergangenen Jahren zu viele Kräfte gebunden worden. Die Kräfte könne man in diesem Jahr sinnvoller einsetzen.
  • 2/1/16 11:59 AM
    23 Streetworker sollen dafür sorgen, dass Minderjährige nicht unkontrolliert Alkohol trinken. Das Motto: „Keine Kurzen für Kurze.“
  • 2/1/16 11:58 AM
    Auch die Videoüberwachung wird durch die Polizei über Karneval ausgebaut. Mit mobiler Beleuchtung möchte das Ordnungsamt aus Dunkelräumen Hellräume machen.
powered by tickaroo
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Karneval in Köln: Protokoll zur PK mit Henriette Reker und Jürgen Mathies


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.