| 11.33 Uhr

Silvesternacht in Köln
"Das Bild, das die Kölner Polizei abgegeben hat, ist nicht akzeptabel"

Übergriffe von Köln: Ralf Jäger nimmt im Landtag Stellung
NRW-Innenminister Ralf Jäger am Montag im Landtag. FOTO: dpa, fg jhe
Liveblog | Düsseldorf. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen in Köln waren am Montag Thema im NRW-Landtag. Innenminister Ralf Jäger gab einen Bericht zu dem heftig kritisierten Polizeieinsatz ab. Lesen Sie hier das Protokoll zur Sitzung des Innenausschusses. Von Christian Schwerdtfeger und Thomas Reisener

Hier die wichtigsten Fakten aus dem Bericht des Innenministeriums:

  • Es gibt derzeit 19 Verdächtige, vier sind in Untersuchungshaft
  • 14 von ihnen stammen aus Marokko oder Algerien
  • Zehn der Verdächtigen sind Asylbewerber, neun vermutlich illegal in Deutschland
  • Keine Erkenntnisse, dass die Übergriffe gesteuert oder organisiert waren

 

  • 1/11/16 10:31 AM
    Wir beenden an dieser Stelle unsere Live-Berichterstattung aus dem NRW-Landtag. Übrigens: Statt der viel beachteten Sondersitzung des Innenausschusses übertrug der NRW-Landtag auf seiner Website eine andere Sitzung im Livestream: die des Familien- und Sozialausschusses.
  • 1/11/16 10:19 AM
    Aus der FDP kommt Kritik an Ralf Jäger: "Der Innenminister schiebt zu viel Schuld auf das Polizeipräsidium Köln, obwohl er selbst genügend Verantwortung als oberster Polizeichef des Landes trägt."
  • 1/11/16 10:15 AM
    "Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Übergriffe gesteuert oder organisiert waren." Damit ist das Verlesen des Berichtes des Innenministeriums zur Silvesternacht abgeschlossen.
  • 1/11/16 10:13 AM
    "Einer der Tatverdächtigen war bisher als "Antänzer" polizeibekannt."
  • 1/11/16 10:12 AM
    "Keiner der Tatverdächtigen hat einen verzeichneten Wohnsitz in Köln. Alle sind ohne festen Wohnsitz oder unbekannten Aufenthaltes", heißt es in dem Bericht des Innenministeriums zur Silvesternacht weiter.
  • 1/11/16 10:10 AM
    "Von den Tatverdächtigen stammen 14 aus Marokko und Algerien. Vier der Tatverdächtigen befinden sich aufgrund von Diebstahl- und Raubdelikten in Zusammenhang mit der Silvesternacht in Untersuchungshaft."
  • 1/11/16 10:08 AM
    "Zehn Tatverdächtige Personen haben den Status Asylbewerber und bei neun handelt es sich um Personen, die sich vermutlich illegal in Deutschland aufhalten."
  • 1/11/16 10:06 AM
    "Tatverdacht richtet sich derzeit gegen 19 Personen. Alle bisher ermittelnde Tatverdächtige sind nichtdeutscher Nationalität."
  • 1/11/16 10:03 AM
    "Wolfgang Albers hat trotz mehrfacher Aufforderung durch das Ministerium erst am vergangenen Freitag sich öffentlich zu den Vertuschungsvorwürfen geäußert und hat es damit versäumt, das zu diesem Zeitpunkt entstandene Bild der Vertuschung frühzeitig zu vermeiden oder zu korrigieren."
  • 1/11/16 9:58 AM
    "Seit 2011 stellen Täter aus Nordafrika, insbesondere aus Algerien, Marokko und Tunesien, einen erheblichen Anteil im Deliktfeld Taschendiebstahl in Köln", steht außerdem in dem Bericht, der im Innenausschuss verlesen wird.
  • 1/11/16 9:55 AM
    "Ortungen von zwei entwendeten Smartphones führten in Flüchtlingsunterkünfte in Essen und Kerpen. Zwischenzeitlich könnten zwei weitere entwendete Smartphones in einer Flüchtlingsunterkunft in Recklinghausen aufgefunden worden."
  • 1/11/16 9:51 AM
    Bericht: "Das festgestellte Täterverhalten hat in dieser Form und in diesem Ausmaß niemand vorausgesehen."
  • 1/11/16 9:46 AM
    Weiter heißt es in dem Bericht: "Gegen 0.50 Uhr am Neujahrsmorgen hatte die Bereitschaftspolizei zum ersten Mal Kenntnis über sexuelle Übergriffe."
  • 1/11/16 9:44 AM
    Jetzt wird der Bericht des Innenministeriums zur Silvesternacht verlesen. "Die Bereitschaftspolizei erkannte sexuelle Übergriffe auf Frauen nicht immer", heißt es darin.
  • 1/11/16 9:42 AM
    Jäger: "Die Öffentlichkeit hat das Recht, über alle weiteren Erkenntnisse im Bilde zu bleiben. Die Behörden sind in der Pflicht, die Bürger auf dem Laufendem zu halten."
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