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Lokalsport
CRC-Ruderer wollen WM-Ticket lösen

Rudern. Auf der Regattastrecke im Dove-Elbe-Wasserpark geht es um wichtige Punkte im Rennen um die Qualifikation zur U23-WM.

Für die U23-Ruderer des Crefelder Ruder-Club geht es an diesem Wochenende im Ranglistenrennen der besten U23-Ruderer aus Deutschland rund. Nur die jeweils besten 12 bis 14 Boote der jeweiligen Bootsklasse sind zugelassen. Auf der Regattastrecke im Dove-Elbe-Wasserpark geht es um wichtige Punkte im Rennen um die Qualifikation zur U23-WM. Die größten Chancen hat dabei sicherlich Jonathan Rommelmann, der bereits in den vergangenen zwei Jahren im Männer Einer der Leichtgewichte gewann und sich in Hamburg erneut in Szene setzen will. Interessant wird es, wie sein designierter Zweier Partner Philipp Grebner aus Mainz abschneidet, denn beide wollen zusammen das Projekt Titelverteidigung bei der U23-WM angehen und nach Hamburg voll auf den Doppelzweier setzen.

Die Verletzungssorgen bei U23-Weltmeister Laurits Follert ziehen sich durch diese Saison: erst der dreimonatige Ruder-Stopp im Winter auf Grund einer Rückenverletzung, jetzt plagten ihn in der ganzen Woche Rippenprobleme, die ihn erst gestern wieder zurück ins Boot gelassen haben. "Die Vorbereitung für die Rangliste haben wir uns ein wenig anders vorgestellt. Zum Glück scheint es so, dass Laurits wieder voll belasten kann. Heute Morgen haben wir eine Belastung über 1000 Meter gefahren, da war er beschwerdefrei. ich bin guter Dinge, dass dies auch am Wochenende anhält. Die Ärzte und Physiotherapeuten haben auch grünes Licht gegeben", sagt Trainerin Sabine Tschäge, die gerne eine etwas andere Vorbereitung mit dem Männer-Zweier gehabt hätte, aber Follert und Jacob Schulte-Bockholt () sind Wettkampftypen und können auf gemeinsame Kilometer aus der vergangenen Saison im Zweier bauen. Einer der ärgsten Konkurrenten um die Nationalmannschaftsplätze kommt aus dem eigenen CRC-Lager: Marc Leske bildet zusammen mit Christopher Reinhardt aus Dorsten ein Duo. Zusammen saßen sie im siegreichen Vierer in Gent vor 14 Tagen, jetzt geht es wieder gegeneinander. Ebenfalls den Sprung unter die besten 14 Boote haben Jakob Gebel und Lukas Geller geschafft. Sie wollen unter die Top 10 kommen.

"Dieses Jahr möchte ich bei der zweite Rangliste unbedingt ins Finale", sagt Michaela Staelberg, die im Frauen-Einer an den Start geht. Das wäre auch wichtig, will sie anders als in der vergangenen Saison, bei der sie nur Ersatzfrau war, einen Stammplatz im Vierer oder Zweier ergattern. Auch noch unter die besten zwölf Boote im Frauen-Zweier ohne Steuerfrau sind Sophie Baloghy und Partnerin Vera Spanke aus Neuss gerutscht. Der Zweier zeigt seit Gent eine deutlich aufsteigende Formkurve, und beide wollen im Vorlauf alles geben, denn ihr großes Ziel heißt unter die besten neun Zweier fahren.

Am Sonntag werden auf Grund der Kleinboot-Ergebnisse bei den Skullern Doppelzweier und Vierer und bei den Riemern Vierer und Achter besetzt, die dann gegeneinander antreten. U23/19 Bundestrainerin Brigitte Bielig erhofft sich davon weitere Erkenntnisse in Richtung Nationalmannschaftsboote.

Bevor die U19 in 14 Tagen ihre Rangliste im Kleinboot ebenfalls in Hamburg ausfahren, geht es für sie erst einmal nach Köln an den Fühlinger See. Shootingstar Konstantin Nowitzki vom CRC tritt zusammen mit Partner Henri Schwinde aus Münster im U19-Doppelzweier an. Sie wollen die nationale Konkurrenz weiter auf Abstand halten. Im Einer werden nochmal taktische und technische Raffinessen für Hamburg geübt. Charlotte Lier und Partnerin Lena Sarassa aus Lüdinghausen fahren im Zweier ohne Steuerfrau der U19 und in Renngemeinschaft mit Dortmund und Waltrop im Vierer ohne Steuerfrau. Die zuletzt in Bremen siegreichen Lars Hermsdorfer, Michael Rieske, Jonas Geller und ergänzt durch Tom Krüger aus Düsseldorf wollen ihren Doppelerfolg von Bremen in Köln wiederholen. Aussichtsreichster Kandidat bei den U17 ist Georg Pfennig, der zusammen in Renngemeinschaft mit Duisburg im leichtgewichtigen Doppelzweier an den Start geht.

(ST/oli)
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