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Quartett kämpft um den Finaleinzug

Lokalsport: Quartett kämpft um den Finaleinzug
FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Bundesliga. Hockey: In der Bundesliga steht am Wochenende der letzten Spieltag der Vorrunde an. Der Crefelder HTC ist derzeit Fünfter und könnte sich noch für das Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft in Hamburg qualifizieren. Von Nomita Selder und Oliver Schaulandt

Am kommenden Wochenende wollen die Hockeyherren der Crefelder HTC ihre Chance auf den vierten Tabellenplatz und somit die Teilnahme am Final Four Turnier in Hamburg (4./5. Juli) nutzen. Zunächst treten sie am Samstag um 15 Uhr beim Münchener SC an, bevor am Sonntag um 12 Uhr die Partie beim Nürnberger HTC angepfiffen wird.

Vor dem letzten Doppelspieltag haben neben den fünftplatzierten Krefelder noch drei andere Teams Chancen, die letzten beiden Endrundentickets zu lösen. Nur Spitzenreiter Rot-Weiß Köln und der UHC Hamburg sind bereits sicher qualifiziert. Auf Rang drei und somit mit den besten Aussichten steht momentan der Harvestehuder THC, der Meister und Sieger der Euro Hockey League. Bei fünf Zählern Vorsprung auf Rang fünf und einem guten Torverhältnis reicht ihnen vermutlich ein Punkt aus den Partien gegen Mannheim und Köln, um Chancen auf die Titelverteidigung zu haben. Zuletzt schwächelten die Hanseaten jedoch und kamen über zwei Unentschieden bei den Berliner Clubs nicht hinaus.

Der Berliner HC hingegen, der aktuell auf Rang vier steht und somit ebenfalls alles in der eigenen Hand hat, präsentierte sich mit sieben Punkten aus den jüngsten drei Partien in guter Verfassung. Allerdings hat der Meister von 2012 mit Heimspielen gegen den Club an der Alster und den UHC Hamburg vermutlich das schwerste Restprogramm der vier Kandidaten.

Die Formkurve spricht für den CHTC. Als einziges Team blieb Krefeld in der Rückrunde bisher ungeschlagen und holte 21 von 27 möglichen Zählern nach der Winterpause. Mit dem Münchener SC geht es gegen einen Gegner, für den es als Tabellenzehnter noch um den Klassenverbleib geht und der daher dringend Punkten muss. Der Nürnberger HTC hingegen steht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und kann in beide Richtungen nicht mehr viel bewirken. Matthias Mahn muss auf den verletzten Patrick Schmidt und Alan Butt verzichten, kann aber eventuell auf eine Rückkehr von Marcus Funken für Samstag hoffen. Der CHTC-Trainer zeigt sich zuversichtlich: "Gegen einen Abstiegskandidaten ist es immer unangenehm, Nürnberg kann hingegen locker aufspielen. Aber wir müssen auf uns schauen und unsere Leistung bringen, dann sind die Punkte drin. Was die anderen machen, können wir nicht beeinflussen. Wir sind einfach froh, zu so einem Zeitpunkt noch im Rennen zu sein."

Am schlechtesten ist die Ausgangsposition für den sechstplatzierten Uhlenhorst Mülheim. Das von Tina Bachmann trainierte Team tritt ebenfalls gegen München und Nürnberg an, muss aber auf Patzer der Konkurrenz hoffen, um doch noch um das blaue Meisterwimpel mitspielen zu können.

Quelle: RP
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