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Lokalsport
Rommelmann kämpft heute um eine WM-Medaille

Rudern. Heute um exakt 13:05 Uhr rast der Puls bei Jonathan Rommelmann wohl extrem. Dann nämlich springt die Ampel von Rot auf Grün, und das heißt: Bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Frankreich hat das Finale hat begonnen. Im Endlauf der besten sechs Boote im leichtgewichtigen Männer-Doppelvierer rudert Rommelmann vom Crefelder Ruder-Club für eine Medaille, aber dafür muss er alles abrufen, wenn der Traum Realität werden soll.

Den Vorlauf hatten Rommelmann, Philipp Grebner (Mainz), Daniel Lawitzke (Berlin) und Roman Acht (Limburg) deutlich vor dem Boot aus Italien gewonnen. Im anderen Vorlauf zog Frankreich vor Dänemark direkt in das Finale ein. Über den Hoffnungslauf haben sich dann außerdem noch die USA und Großbritannien für das Finale qualifiziert.

"Der Vorlaufsieg ist gut, wir sind direkt neben dem Boot aus Frankreich und Italien, und wenn wir eine Medaille wollen, dann müssen wir mit denen mit gehen", weiß der 20-Jährige Rommelmann. Ein besonderes Augenmerk gilt aber auch noch den Dänen, die in dieser Bootsklasse traditionell sehr erfahren sind. Großbritannien und die USA nehmen in dem Feld eher einen Außenseiter rolle ein, aber: "Unterschätzen kann man im WM Finale kein Boot", weiß Rommelmann auch sehr genau, wohl wissend, dass jedes Finale seine eigenen Gesetze hat. Und etwa sieben Minuten später, also gegen 13:12 Uhr wird feststehen, welches Ende das Sommermärchen des Jonathan Rommelmann genommen hat.

(ST/oli)
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