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Kleiner Rempler kostet Mies den Renn-Sieg

Lokalsport: Kleiner Rempler kostet Mies den Renn-Sieg
Christopher Mies hatte beim Acht-Stunden-Rennen in den USA Pech mit dem Auto - nach einem Unfall verlor er an Geschwindigkeit. Foto: Audi FOTO: Communications Audi Sport customer racing
Heiligenhaus. Nach einem kleinen Unfall beim Überholen wurde der Rennfahrer in den USA nur Zweiter.

Knapp eine Woche nach dem Klassensieg beim Petit Le Mans in Road Atlanta ist Christopher Mies in den USA ein weiteres Podestergebnis in einem Langstreckenrennen gelungen. Zusammen mit Connor De Philippi und Christopher Haase wurde der Deutsche mit dem Audi Sport Team Land bei den California 8 Hours in Laguna Seca Zweiter.

Das Rennwochenende auf dem spektakulären Kurs in der Nähe von Monterey, der für Mies absolutes Neuland war, stand von Anfang an im Zeichen des grün-weißen Audi R8 LMS mit der Startnummer 29. Bereits in den beiden Trainingssitzungen am Freitag gelang dem GT3-Sportwagen zwei Mal die Bestzeit. Am Samstag eroberte Christopher Haase die Pole-Position für den dritten Saisonlauf der Intercontinental GT Challenge. "Die Strecke ist wirklich fantastisch", sagt Mies. "Sie macht extrem viel Spaß und die legendäre Kurve Corkscrew zu durchfahren ist ein einmaliges Erlebnis."

Der Deutsche ging als Startfahrer in das Rennen und konnte sich gleich deutlich von den Verfolgern absetzen. Dabei gelang Mies mit 1.24,756 Minuten bereits früh die schnellste Rennrunde. Auch seine Teamkollegen behaupten bis in die Schlussphase des 8-Stunden-Rennens die Führung. Beim letzten Boxenstopp übernahm Mies noch einmal das Auto und wurde anschließend von Audi-Markenkollege Robin Frijns angegriffen. Bei einem Überholversuch des Belgiers kam es zu einer Berührung und beide Fahrzeige mussten durchs Kiesbett, Mies blieb jedoch vorn. "Dabei wurde unser Fahrzeug leicht beschädigt und ich verlor an Speed, da ich mit viel Übersteuern zu kämpfen hatte", so Mies. Dies nutzte Kelvin van der Linde in einem weiteren Audi, der zum Führenden aufschloss. Knapp 20 Minuten vor dem Rennende ging der Südafrikaner am gehandikapten Mies vorbei. "Kelvin zeigte ein tolles Manöver. Ich habe fair mitgespielt und ihm genügend Platz gelassen. Er war danach etwas schneller als ich, obwohl ich alles versucht habe."

Im Ziel trennten Mies und seine Teamkollegen nur 2,5 Sekunden vom Triumph. "Schade, dass wir den Sieg so knapp verpasst haben. Ich denke, wir hätten den Sieg auch verdient gehabt. Denn unser Auto war über das ganze Wochenende das schnellste."

(asch)
 
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