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Tragödchen
Zweimal Jazz zum musikalischen Start in den Herbst

Ratingen. Das Ratinger Tragödchen startet heute und morgen, jeweils 20 Uhr, den Herbst mit einer ambitionierten Konzertreihe. Am heutigen Mittwoch gastieren Christine Corvisier (Saxophon), Caris Hermes (Bass), Mirek Pyschny (Drums) und Axel Fischbacher, der der Initiator dieser Formation außergewöhnlicher Musiker ist, im Buchcafé an der Gruitstraße.

Die in Köln lebende Französin Christine Corvisier (Saxophon) studierte in Frankreich und den Niederlanden Jazz und machte sich schnell mit ihren energiegeladenen Kompositionen und ihrem virtuosen, aber trotzdem gefühlvollen Spiel einen Namen weit über ihre Wahlheimat Köln hinaus. Kontrabass spielt die mehrfache "Jugend jazzt" Preisträgerin Caris Hermes, aktuell noch Studentin an der "Folkwang Universität der Künste" in Essen. Ralf Gessler (Drums) gewann 2009 mit dem Frederik Köster Quartett den renommierten Neuen Deutschen Jazzpreis, arbeitet für Theater und Rundfunk und tourte mit diversen Formationen durch Mittelamerika, Marokko, Indien, Ungarn und Polen.

Tags darauf folgen Donja Djember (Cello), Insa Schirmer (Cello) und Kai Angermann (Vibraphon) mit einer mindestens genauso ungewöhnlichen Mischung aus Weltmusik, Folk und Jazz. Zwei intensiv eindringliche, fast menschliche Cellostimmen treffen auf die feinen Klänge des Vibraphons und der Percussion. Die Cellistinnen Donja Djember und Insa Schirmer spielen sich in erstaunlich gleichem Atem Spielenergie zu, das atmosphärische Vibraphon von Kai Angermann erinnert an Kinderlieder aus vergessenen Tagen. Neben den wunderbar farbigen und großartig gesetzten Motiven gelingt es dem Trio den freien Improvisationen Seele, Schönheit, Ruhe und Intensität zu verleihen. Repetitiv, spätromantisch, mit feinem Groove und zartem orientalischen Einschlag.

Das Tragödchen bietet Ihnen ein Forum, das Ratinger Publikum für Live-Jazz zu begeistern.

Informationen unter Tel. 02102 26095 oder www.buch-cafe.com .

Quelle: RP
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