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Remscheid
Die Polizei steigt von VW Passat auf BMW um

Remscheid. Für die ersten fünf von 60 neuen Fahrzeugen hat Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher die Schlüssel übergeben. Von Wolfgang Weitzdörfer

Der Passat hat ausgedient - zumindest bei der Polizei in Wuppertal, Solingen und Remscheid. Seit gestern fahren im Bergischen Städtedreieck die ersten fünf von insgesamt 60 nagelneuen BMW 318d Touri auf den Straßen Streife. Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher übergab die Schlüssel der neuen Streifenwagen an jeweils zwei Polizeibeamte aus Remscheid, Solingen, Wuppertal-Barmen, Wuppertal Elberfeld und der Direktion Verkehr: "Ich wünsche ihnen viel Freude und kommen sie immer wieder gesund von den Einsätzen zurück. Ich wünsche ihnen außerdem, dass sie nie ausprobieren müssen, wie ein Airbag funktioniert", sagte Radermacher. Britta Thielen, die den Fuhrpark unter ihrer Verantwortung hat, erklärte, wie es zum Wechsel von VW zu BMW kam: "Mit dem Abgas-Skandal hat das gar nichts zu tun, die Ausschreibung lief schon, da war das alles noch gar nicht bekannt", betonte Thielen.

Vielmehr seien die VW-Fahrzeuge mit ihren drei Jahren "Dienstzeit" einfach an ihre Leistungsgrenze gekommen: "Die Streifenwagen sind ja 24 Stunden im Einsatz, das ist der mobile Arbeitsplatz für die Beamten. Das ist anders als bei der Kripo - die Beamten fahren zum Tatort, bleiben dort für mehrere Stunden und fahren dann wieder zurück. Da ist der Verschleiß der Autos natürlich ein ganz anderer", sagte Thielen. Daher seien bei der Ausschreibung nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte der Angebote berücksichtigt worden, sondern vor allem auch die technische Ausstattung. "Am Ende war es dann das Angebot von BMW, das sowohl wirtschaftlich als auch technisch am meisten überzeugt hat", sagte Thielen und fuhr fort: "Besonders wichtig war uns eine zweite Batterie, damit das Auto auch einmal länger mit Blaulicht stehen kann, ohne dass dann etwa Motor oder Funk schlappmachen", erläuterte Thielen. Die Polizei in ganz NRW bekommt die neuen Dienstwagen: "In den kommenden drei Jahren werden 1800 Autos angeschafft. Im Bergischen Städtedreieck sind es jetzt fünf, in den nächsten Monaten werden es insgesamt 60 sein", sagte Rademacher.

Quelle: RP
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